Schritt für Schritt zur erfolgreichen Masterarbeit

Am Ende einer oftmals sehr langen Studienzeit im Masterstudium wartet die Masterarbeit. Sie ist der krönende Abschluss und sollte perfekt geplant und durchgeführt werden. Wer schon wissenschaftliche Abhandlungen und eine Bachelorarbeit geschrieben hat, weiß auch, dass die Masterarbeit die deutlich umfangreichere wissenschaftliche ist. Daher sollte jeder seine Masterarbeit sehr genau planen sowie Schritt für Schritt vorgehen, um das Studium perfekt abzuschließen.

Die Vorarbeit und die Planung

Grundsätzlich gehören zu den Voraussetzungen in einem Studium wie auch einem Fernstudium ein gutes Zeitmanagement,  Durchhaltevermögen und Organisationstalent. Dies wird auch beim Verfassen der Abschlussarbeit auf die Probe gestellt und fängt bereits bei der Planung und der Vorarbeit an. Wichtig ist es, sich nicht für irgendein Thema zu entscheiden, sondern alle verfügbaren Themen der Fakultäten genau zu prüfen und gegebenenfalls mit Kommilitonen und dem eigenen Betreuer zu sprechen. Wer schon einmal für eine Fakultät eine Hausarbeit geschrieben und damit Erfahrungen gesammelt hat, kann sich beispielsweise daran orientieren. Das Thema selbst sollte einem selbst gefallen und einen interessieren. Schließlich will niemand Wochen damit verbringen, ein passendes Thema zu finden.

Auf die Methodik achten

Es gibt ganz unterschiedliche Methoden, um die jeweilige Forschungsfrage zu beantworten. Welche Vorgehensweise gewählt wird, hängt auch davon ab, welche Fachrichtung vorliegt und welche Frage untersucht wird. Wichtig ist es, zu wissen, welche Form der Untersuchung vorgenommen wird und wie die notwendigen für die Masterarbeit erhoben werden.

Genau recherchieren

Bevor es ans Schreiben der Masterarbeit geht, muss die nötige Literatur, passend zum Thema, zusammengestellt werden. Für die Recherche sollte ausreichend Zeit eingeplant werden. Leider denken viele Studenten nicht über den Zeitaufwand nach und wundern sich, wenn sie später in Zeitnot geraten. Die richtige Literatur ist sehr wichtig, denn damit kann man die Masterarbeit besser organisieren und bekommt zugleich ein solides Fundament.

Auf den Zeitplan achten

Studenten, die clever sind, erstellen schon vor der Arbeit an der Masterarbeit einen exakten Zeitplan. Besser ist es, immer mehr Zeit einzuplanen, damit noch Luft nach oben bleibt. Eine Masterarbeit mit 60 Seiten nimmt im Schnitt drei Monate in Anspruch, bei einer Arbeit mit 120 Seiten ist es sogar ein halbes Jahr. Ferner kommt noch die Aufgabe des Korrekturlesens der Masterarbeit hinzu.  Es empfiehlt sich dieses in professionelle Hände zu geben. Bei einem professionellen Korrektur-Service kann für ein gründliches Lektorat Masterarbeit, Bachelor- oder Doktorarbeit in Auftrag gegeben werden. Gut ausgebildete Lektoren und Lektorinnen für verschiedene Fachrichtungen prüfen den Text unter anderem auf korrekte Rechtschreibung und Grammatik sowie auf Formulierungen und einheitliche Abkürzungen.

So wichtig ist das Exposé

Auch ein Exposé ist eine Art Plan, der beschreibt, wie der Student bei seiner Masterarbeit vorgehen will. Demzufolge lassen sich alle gesetzten Ziele besser erreichen. Von der Themenfindung über die Gliederung und die Zielsetzung bis hin zum Stand der sollte im Exposé alles beschrieben werden.

Deckblatt und Vorwort

Das Deckblatt einer Masterarbeit sollte aus drei Teilen bestehen. Der Name der muss genannt werden, ebenso wie das Studienfach, die Angabe der Semester und der Name des jeweiligen Dozenten. Dann folgen der Titel der Arbeit und der Name sowie die Matrikelnummer und die Anschrift. Je nach Universität oder Fachhochschule gibt es eventuell individuelle Besonderheiten, die beachten werden sollten.

Fazit

Zu jeder Masterarbeit gehört selbstverständlich immer ein Vorwort. Dies sollte der Student nutzen, um seine Motive und seine Hintergrundinformationen zu erwähnen. Selbst wenn ein solches Vorwort keine Pflicht ist, macht es sich immer gut, zu begründen, warum dieses Thema gewählt wurde. Ebenso wenig verpflichtend ist die Danksagung, die sich bei einer Masterarbeit aber immer gut macht. Neben dem Betreuer der Arbeit und anderen Dozenten und Professoren kann auch demjenigen, der die Arbeit korrigiert und lektoriert hat gedankt werden. Um das Ganze persönlicher zu gestalten, darf auch der Dank an , Freunde und Bekannte nicht fehlen.

Bild: @ depositphotos.com / lamaip

Schritt für Schritt zur erfolgreichen Masterarbeit

Ulrike Dietz