Infratest: Freie Wähler in Bayern wieder minimal schwächer

() – Eineinhalb Wochen vor der Landtagswahl in kommt die CSU in der Vorwahlbefragung von Infratest in Bayern auf 36 Prozent, und bleibt damit unverändert zur letzten Umfrage Anfang September. Das Rennen um Platz zwei ist zu diesem Zeitpunkt weiterhin offen: Die Freien Wähler würden derzeit mit 16 Prozent ihr bislang bestes Ergebnis in Bayern einfahren, verlieren aber einen Prozentpunkt im Vergleich zu Anfang September, bei der Landtagswahl 2018 kamen sie auf 11,6 Prozent.

Die liegen mit aktuell 15 Prozent derzeit knapp dahinter (+-0 Prozentpunkte im Vgl. zu Anfang September; Landtagswahl 2018: 17,6 Prozent). Die AfD liegt in Bayern aktuell bei 14 Prozent (+1 Prozentpunkt im Vgl. zu Anfang September; Landtagswahl 2018: 10,2 Prozent). Die SPD erreicht 9 Prozent (+-0 Prozentpunkte im Vgl. zu Anfang September; Landtagswahl 2018: 9,7 Prozent). Die FDP würde mit derzeit 4 Prozent nicht in den Landtag einziehen (+1 Prozentpunkt im Vgl. zu Anfang September; Landtagswahl 2018: 5,1 Prozent). Alle sonstigen Parteien erreichen aktuell 6 Prozent. Die größte Zustimmung unter den Wahlberechtigten hätte von diesen Koalitions- Optionen die Fortführung des Bündnisses aus CSU und Freien Wählern: 51 Prozent der Befragten fänden dieses Bündnis sehr gut oder gut (+-0 im Vgl. zu Anfang September). Eine aus CSU und Grünen fänden derzeit 24 Prozent der Befragten sehr gut oder gut (+-0 im Vgl. zu Anfang September). Eine Alleinregierung der CSU fänden aktuell 32 Prozent der Befragten gut oder sehr gut (-2 Prozent im Vgl. zu Anfang September). Mit der der bisherigen Landesregierung sind aktuell 50 Prozent zufrieden bzw. sehr zufrieden (-1 im Vgl. zu Anfang September), 47 Prozent sind aktuell weniger zufrieden bzw. gar nicht zufrieden (+-0 im Vgl. zu Anfang September). Mit der politischen Arbeit von Ministerpräsident Markus Söder sind aktuell 50 Prozent zufrieden (-6 im Vgl. zu Anfang September). Mit Wirtschaftsminister und stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger von den Freien Wählern sind aktuell 48 Prozent der Wahlberechtigten in Bayern zufrieden (+-0 im Vgl. zu Anfang September). Mit der politischen Arbeit von Grünen-Oppositionsführerin Katharina Schulze sind derzeit 22 Prozent zufrieden (-3 im Vgl. zu Anfang September). Mit SPD- Fraktionschef im Landtag Florian von Brunn sind derzeit 15 Prozent zufrieden (-2 im Vgl. zu Anfang September). Mit der politischen Arbeit von Martin Böhm von der AfD sind derzeit 11 Prozent zufrieden, ebenso 11 Prozent sind mit der politischen Arbeit von Martin Hagen von der FDP zufrieden. Mit Katrin Ebner-Steiner von der AfD sind derzeit 11 Prozent zufrieden. Für die Vorwahlbefragung im Auftrag der ARD hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1.512 Wahlberechtigte in Bayern befragt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wahlplakat der Freien Wähler zur Landtagswahl in Bayern 2023 (Archiv)

Infratest: Freie Wähler in Bayern wieder minimal schwächer

Zusammenfassung

  • CSU kommt in Vorwahlbefragung von Infratest in Bayern auf 36 Prozent
  • Freie Wähler derzeit bei 16 Prozent, verlieren aber einen Prozentpunkt im Vergleich zu Anfang September
  • Grüne liegen aktuell bei 15 Prozent, AfD bei 14 Prozent, SPD bei 9 Prozent und FDP bei 4 Prozent
  • Fortführung des Bündnisses aus CSU und Freien Wählern hätte größte Zustimmung mit 51 Prozent
  • 50 Prozent der Befragten zufrieden mit Arbeit der bisherigen Landesregierung und Ministerpräsident Markus Söder

Fazit

Vor der Landtagswahl in Bayern kommt die CSU laut einer Infratest-Umfrage auf 36 Prozent. Die Freien Wähler erreichen 16 Prozent, die Grünen 15 Prozent, die AfD 14 Prozent und die SPD 9 Prozent. Die FDP würde mit 4 Prozent nicht in den Landtag einziehen. Eine Fortführung der Koalition aus CSU und Freien Wählern hätte mit 51 Prozent die größte Zustimmung unter den Wahlberechtigten. Eine Koalition aus CSU und Grünen würden 24 Prozent gut finden, eine Alleinregierung der CSU 32 Prozent. An der Vorwahlbefragung nahmen 1.512 Wahlberechtigte in Bayern teil.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH