Helios kritisiert fehlende Informationen für Patienten

() – Der Chef der Klinikkette Helios, Robert Möller, beklagt eine mangelnde Transparenz in deutschen Krankenhäusern. “Ich finde es skandalös, dass die Qualität vieler für Patienten noch immer eine Blackbox ist”, sagte er der Wochenzeitung “Die Zeit”.

Am Mittwoch will das Bundeskabinett ein staatliches Online-Verzeichnis zu Leistungen und Behandlungsqualität der Kliniken auf den Weg bringen, kommenden Donnerstag findet die erste Lesung des Krankenhaustransparenzgesetzes im Bundestag statt. Anders als viele andere Klinikbetreiber befürwortet Möller auch die von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) angestrebte große Krankenhausreform: “Grundsätzlich halte ich die Zielrichtung der Reform für richtig. Ich glaube, dass Patienten in dadurch perspektivisch besser versorgt sind”, so Möller. “Vieles, was nun kommen soll, haben wir schon umgesetzt.”

Der Helios-Chef appelliert allerdings an die Politik, dass es auch künftig möglich sein müsse, mit Kliniken zu verdienen. “Ich glaube sogar, dass die Ökonomisierung in der Medizin sehr wichtig ist”, sagte Möller. “Nur wenn Krankenhäuser finanziell gut dastehen, können sie Patienten medizinisch bestens versorgen.”

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Helios kritisiert fehlende Informationen für Patienten

Zusammenfassung

  • Helios-Chef Robert Möller beklagt mangelnde Transparenz in deutschen Krankenhäusern.
  • Bundeskabinett plant staatliches Online-Verzeichnis zu Leistungen und Behandlungsqualität der Kliniken.
  • Möller unterstützt die von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach angestrebte große Krankenhausreform.
  • Helios-Chef betont, dass finanziell gut aufgestellte Krankenhäuser für eine bestmögliche Patientenversorgung notwendig sind.

Fazit

Der Chef der Klinikkette Helios, Robert Möller, beklagt fehlende Transparenz in deutschen Krankenhäusern und unterstützt die geplante Krankenhausreform von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. Das Bundeskabinett plant ein staatliches Online-Verzeichnis zur Leistungs- und Behandlungsqualität der Kliniken. Möller betont jedoch, dass es weiterhin möglich sein müsse, mit Krankenhäusern Geld zu verdienen, um Patienten medizinisch gut versorgen zu können.

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