Der Umzug – wie man ihn möglichst stressfrei und einfach hinter sich bringen kann

Jeder, der schon einmal einen Umzug hinter sich gebracht hat, weiß mit wie viel Organisation und Stress dieser Tag zum Teil einhergehen kann. Denn es gehört weitaus mehr dazu, als nur die Kartons mit Hausrat zu packen und ins neue Domizil zu ziehen. Schon allein weit im Vorfeld des Umzugstages muss einiges geklärt werden. Dazu gehören die ordnungsgemäße Kündigung an den Vermieter und auch die Vertragsunterzeichnung des neuen Mietvertrags der neuen Wohnung. Und aber auch die Kündigungsschreiben der vielen Verträge für die Energieversorger, wie auch für Telefonanbieter und vieles mehr.

Es gibt also viel zu tun, bevor letztlich mit dem Packen der sieben Sachen begonnen werden kann. Und wenn es sich um einen relativ großen handelt, der zum Umzug gehört, dann ist manchmal auch einfach mehr Hilfe und Unterstützung notwendig, als die der Freunde und Bekannten, die meist tatkräftig zur Seite stehen.

Wer übernimmt den Transport?

In der Regel werden für den Tag X des Umzugs Freunde und gute Bekannte aktiviert und geordert, die dann gemeinsam ihre Ärmel hochkrempeln und mit anpacken. Sie schleppen die schweren Kartons, helfen beim Abbau der Möbel und tragen diese wenn es sein muss Etage um Etage, Treppenstufe um Treppenstufe hinunter, um das Ganze dann im Umzugswagen und Transporter zu laden. Der Wagen für den von Hab und Gut ist an dieser Stelle ein ganz wichtiger Aspekt. Denn dieser muss zum Einen früh genug sichergestellt, bzw. geordert werden können, und zweitens auch möglichst viel Stauraum anbieten können. Denn was nutzt der kleine Transporter oder die Ladefläche des PKWs, wenn man dann unzählige Fahrten hinter sich bringen muss, weil einfach nicht genügend Stauraum vorhanden ist? Besser ist also ein großes Fahrzeug, dass man unter anderem auch für diesen einen Tag oder zwei anmieten kann. Das Gleiche ist auch empfehlenswert, wenn eben nicht genügend helfende Hände an Bord sein können, oder es sich um einen Umzug handelt, der in eine andere Stadt geht, oder sogar in ein anderes Land?

Da ist gute und vor allem professionelle Hilfe einer ortsansässigen Umzugsfirma elementar und kostbar. So kann man dann beispielsweise das Umzugsunternehmen Stuttgart ordern, damit dieses dann das gut verstaute Hab und Gut von Frankfurt nach München beispielsweise transportieren kann. Hat man Freunde, die einen Umzugswagen organisieren können, ist dies eine prima Sache, doch nur selten gelingt dies, wenn es sich um einen Transport handelt, der einige hundert Kilometer und vor allem Grenzen übergreifend stattfinden soll.

Kartons packen

Es ist erfahrungsgemäß ein Segen für jeden der umzieht, wenn schon weit im Vorfeld die Kartons gepackt werden. Man kann langsam damit in aller Ruhe beginnen und beispielsweise Geschirr aus der Küche und die darin verborgenen Küchenutensilien nach und nach in Zeitungspapier einwickeln und die Kartons damit befüllen. Das hat den Vorteil, dass man dann am Tag des Umzugs selbst einfach nur noch die jeweiligen Kartons in den Transporter packt.

Wichtig: Die Kartons auf jeden Fall beschriften. Also Küche, Wohnzimmer, Kinderzimmer, Schlafzimmer und Co., das erleichtert die Suche nach der Nadel im Heuhaufen und auch das spätere Einräumen des Hausrats selbst. Die Umzugskartons kann man ebenfalls schon sehr früh ordern. Man kann sie entweder von Freunden borgen, oder auch kaufen. Schwere und gewichtige Dinge, wie Bücher beispielsweise, sollten nach unten gepackt werden und Zerbrechliches am besten außen am Karton kennzeichnen. Wertvolles so gut es geht verpacken und schützen und in eher kleinere, handlichere Kartons packen.

Besenrein verlassen

Der gute Eindruck zählt auch, wenn man die Wohnung beim Auszug verlässt. Deshalb muss die Zeit fürs Ausfegen einfach sein und kann auch bei der Schlüsselübergabe mit dem Vermieter wichtig sein. Denn nicht selten werden solche Dinge am Ende doch noch bemängelt. Am besten die Wohnung beim Auszug so verlassen, wie man sie beim Einzug vorgefunden hat. Weitere Abmachungen bezüglich des Zustandes der Wohnung sollten auf jeden Fall immer in schriftlicher Form gestaltet sein.

Das neue Domizil

Beim Einzug in die neue Wohnung sollte man gleich damit beginnen, alle Formalitäten bezüglich Ummeldung und Anmeldung beim Einwohnermeldeamt sichern. Dies kann man auch in vielen Fällen schon im Vorfeld tun. Sobald der neue Wohnsitz bestätigt ist, sind auch alle weiteren Anmeldungen für den Energieversorger für den oder für beispielsweise, wie aber auch für den und fürs Telefon, wichtig und sollten nicht vergessen werden. Ein Nachsendeantrag bei der zuständigen Post am alten Wohnsitz ist nie verkehrt, bis sich die neue Anschrift des neuen Wohnsitzes etabliert hat.

Bild: @ depositphotos.com / jittawit.21

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Rolf Müller