Lässt sich durch die japanische Wassertherapie Gewicht verlieren?

Vielleicht ist es tatsächlich die einfachste auf dieser Welt: die japanische Wassertherapie. Sie ist einfach, es werden keine komplizierten Speisepläne benötigt, Hunger ist angeblich auch kein Thema und die schlanke Silhouette wird praktisch garantiert. So etwas hört sich zu schön an, um wahr zu sein. Was ist dran an der Therapie aus dem fernen ? Kann sie tatsächlich halten, was sie verspricht oder gibt es doch einen Haken?

Warum Wasser so gesund ist

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Wer die japanische Wassertherapie wählt, um Pfunde verlieren, muss am Morgen auf nüchternem Magen einen viertel Liter Wasser trinken. Im bewirkt dies dann eine Reihe von positiven Effekten. Getrunken wird in möglichst kleinen Schlucken und diese entfalten alsdann eine große Wirkung auf die Gesundheit. Wasser auf nüchternen Magen zu trinken, verbessert die Reinigungsprozesse im Körper und der Organismus kann sich besser regenerieren. Vor allem in der Nacht arbeitet die Leber verstärkt und sie ist für die zuständig. Die japanische Wassertherapie unterstützt die Leber bei ihrer so wichtigen Arbeit.

Was bewirkt die japanische Wassertherapie?

Durch die Wassertherapie aus Japan werden die Giftstoffe ausgeschwemmt, die sich über Nacht im Körper gesammelt haben. Zudem wird der Stoffwechsel aktiviert, der verbraucht mehr und legt sie nicht einfach ungenutzt in Fettdepots an. Das Wasser bringt zugleich den Darm auf Trab. Wer morgens direkt nach dem Aufstehen Wasser trinkt, erzieht seinen Darm außerdem, regelmäßig Stuhlgang zu haben. Dies beugt wiederum Verstopfungen vor und hilft dabei, abzunehmen. Mit der Therapie aus Japan wird zudem der Aufbau der Zellen aktiv unterstützt, auch die Blutplättchen wie die Muskelzellen profitieren von der Wassertherapie.

Ein guter Schutz vor Sodbrennen

Alle, die Probleme mit Sodbrennen haben, sollten die Wassertherapie, die in Japan eine sehr lange Tradition hat, einmal ausprobieren. Das Wasser auf nüchternem Magen schützt vor dem unangenehmen Sodbrennen, denn die Flüssigkeit verdünnt die Magensäure. Das Wasser aus der Leitung hat, je nachdem, aus welcher Quelle es kommt, in der Regel einen neutralen bis basischen pH-Wert. Dies neutralisiert auf eine sehr sanfte Weise die aggressive Säure des Magens.

Der Magen wird gefüllt

Ein angenehmer Nebeneffekt des Wassers auf nüchternem Magen ist, dass sich der Magen nicht sofort mit einem Hungergefühl meldet. Auf diese Weise werden die Portionen beim Frühstück automatisch kleiner, was ideal für alle ist, die abnehmen wollen. Welches Wasser ist für die Wassertherapie aus Japan besonders gut geeignet? Wasser, was Kohlensäure enthält, ist für diese Form der Wassertherapie nicht geeignet. Das Sprudelwasser kann den leeren Magen reizen und Sodbrennen auslösen. Perfekt ist lauwarmes Wasser aus der Wasserleitung, wenn das Wasser nicht zu kalkhaltig ist. Ein stilles Mineralwasser ist ebenfalls geeignet, sowie ein Heilwasser mit einem hohen Anteil an Hydrogencarbonat.

Fazit zu japanischer Wassertherapie

Das Wassertrinken unmittelbar nach dem Aufstehen am Morgen ist nicht nur in Japan bekannt und beliebt. In der alten indischen Ayurveda-Medizin wird eine solche Wassertherapie ebenfalls beschrieben. Hier sollte es auch lauwarmes, stilles Wasser sein, was in kleinen Schlucken getrunken wird. Erst wenn der viertel Liter Wasser getrunken wurde, ist es an der Zeit, sich die Zähne zu putzen. Erst nach 45 Minuten sollte dann gefrühstückt werden und nach dem Frühstück, wenn möglich, zwei Stunden nichts mehr essen.

Bild: @ depositphotos.com / Kryzhov

Lässt sich durch die japanische Wassertherapie Gewicht verlieren?

Ulrike Dietz