Sichere Schwimmhilfen für kleine und größere Kinder

Viele freuen sich auf den Besuch im Schwimmbad oder sind begeistert, dass es im Ferienhotel einen Pool gibt. Leider können immer weniger Kinder in Deutschland und daher sind sichere Schwimmhilfen für Kinder Pflicht. Die Lebens-Rettungsgesellschaft DLRG schätzt, dass in Deutschland jedes zweite Kind unter zehn Jahren zu den unsicheren Schwimmern gehört. Es gibt ein großes Angebot an unterschiedlichen Schwimmhilfen, für Babys ebenso wie für kleine und größere Kinder. Was sollten beim Kauf einer solchen Schwimmhilfe unbedingt beachten?

Sichere Schwimmhilfen der Klasse A

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Sichere Schwimmhilfen der Klasse A sind für Babys eine gute Wahl. Sie halten die Kinder über Wasser, ohne dass eigene Schwimmanstrengungen notwendig sind. Ideal sind diese Schwimmhilfen noch für passive Schwimmer, also für alle kleinen Kinder, die sich in erster Linie an das Wasser gewöhnen sollen. In der Kategorie A sind sowohl Schwimmsitze als auch Schwimmringe zu finden. Sie bilden bei den ersten Schwimmversuchen eine selbst schwimmende und damit stabile Grundfläche, um ohne Angst auf dem Wasser zu treiben. Geeignet sind die Schwimmsitze und Schwimmringe für Kinder, die nicht älter als drei Jahre und nicht schwerer als maximal 16 Kilogramm sind.

Schwimmhilfen der Klasse B – perfekt für alle Schwimmanfänger

Schwimmhilfen der Klasse B sind eine gute Wahl für Kinder ab einem Jahr. Mit diesen Schwimmhilfen können sich die Kinder ganz auf die Bewegungen im Wasser konzentrieren und erste Erfahrungen sammeln, wie es ist, sich eigenständig im Wasser fortzubewegen. Möglich wird so etwas, weil diese Schwimmhilfen am befestigt werden. Zur Kategorie B gehören die klassischen Schwimmflügel zum Aufblasen, die Schwimmscheibe, der Schwimmgürtel, die Schwimmweste und das Schwimmkissen. Die Funktion dieser Schwimmhilfen ist immer gleich, nur die Art, wie sie am Körper getragen werden, ist unterschiedlich.

Schwimmhilfen sind kein Spielzeug

Bunte Farben und viele ausgefallenen Formen lassen die Schwimmhilfen für Kinder wie ein Spielzeug aussehen, was sie aber nicht sind. Sichere Schwimmhilfen sind vielmehr ein essenzielles Element, damit Kinder sich stets sicher im Wasser aufhalten können. Daher unterliegen die Schwimmhilfen auch offiziellen Vorschriften und müssen, was Beschaffenheit und Formen angeht, den geltenden DIN-Normen entsprechen. Eltern sollten also beim Kauf einer Schwimmhilfe für die Kinder unbedingt auf die CE- und GS-Zertifikate achten. Nur in dem Fall können sie sicher sein, dass alle verwendeten Materialien frei von Schadstoffen sind. Besonders die Schwimmhilfen, die für Babys und Kleinkinder gedacht sind, unterliegen sehr strengen Vorschriften. Die Norm EN 13138 regelt in Europa alle sicherheitstechnischen Aspekte dieser Schwimmhilfen. In Deutschland wird die Einhaltung dieser Norm durch das sogenannte Produktsicherheitsgesetz immer zwingend vorgeschrieben. Bevor die Schwimmhilfen in den Verkauf kommen, müssen sie eine Reihe von Sicherheitsprüfungen durchlaufen, damit die kleinen Schwimmanfänger auch wirklich sicher sind.

Fazit zu Sichere Schwimmhilfen

Wenn Eltern eine Schwimmhilfe für den Nachwuchs kaufen, gibt es einige Dinge, die sie beachten müssen. So sollten die Möglichkeiten für die Fixierung der Schwimmhilfe hoch an der Brust, am Rücken oder im Schulterbereich sein. Bei Schwimmflügeln ist es wichtig, dass es mindestens zwei getrennte Luftkammern gibt, harte und spitze Kanten sollte eine Schwimmhilfe jedoch niemals haben. Zudem sollten Eltern stets darauf achten, dass Größe und Gewicht des Kindes auch zu der jeweiligen Schwimmhilfe passen.

Bild: @ depositphotos.com / Rocklights

Sichere Schwimmhilfen für kleine und größere Kinder

Ulrike Dietz