Bauwirtschaft lehnt Rohstoffabgabe ab

() – Im Vorfeld der geplanten Einführung einer Rohstoffabgabe in kritisiert der Vorsitzende des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa, die Steuer und warnt vor einer bundesweiten Einführung. “Die Bauwirtschaft lehnt die als Kies-Steuer bekannt gewordene Rohstoffabgabe ab”, sagte Pakleppa der “Bild” (Montagsausgabe).

Es sei falsch, “die mit weiteren Abgaben zu belasten”. Die schwarz-grüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen hatte sich zum Ziel gesetzt, bis zum 1. Januar 2024 eine Rohstoffabgabe auf Sand und Kies einzuführen, um umweltschädlichen Ressourcenverbrauch wirtschaftlich unattraktiv zu machen. Pakleppa widerspricht dieser Logik und befürchtet durch die Abgabe eine Zunahme der CO2-Emissionen: “Die Abgabe würde dazu führen, dass weniger regionale Produkte verbaut würden, sondern Kies und Sand mit höherem CO2-Ausstoß nach NRW transportiert werden müsste.” Für die gesamte Baubranche hält Pakleppa “neue Abgaben und Bürokratie” für den “falschen Weg”.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Fahrmischer (Archiv)

Bauwirtschaft lehnt Rohstoffabgabe ab

Zusammenfassung

– Vorsitzender des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa, kritisiert geplante Rohstoffabgabe in Nordrhein-Westfalen
– Bauwirtschaft lehnt “Kies-Steuer” ab und warnt vor Belastung der Unternehmen
– Nordrhein-Westfalen will Abgabe auf Sand und Kies einführen, um umweltschädlichen Ressourcenverbrauch unattraktiv zu machen
– Pakleppa befürchtet Zunahme der CO2-Emissionen durch Abgabe und weniger Nutzung regionaler Produkte
– Neue Abgaben und Bürokratie laut Pakleppa der “falsche Weg” für die Baubranche

Fazit

Der Vorsitzende des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa, kritisiert die geplante Rohstoffabgabe in Nordrhein-Westfalen und warnt vor einer bundesweiten Einführung. Die als “Kies-Steuer” bekannte Abgabe würde laut Pakleppa zu einer Zunahme der CO2-Emissionen führen, da weniger regionale Produkte verbaut würden und stattdessen Kies und Sand mit höherem CO2-Ausstoß nach NRW transportiert werden müssten.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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