FDP weist Unions-Vorstoß für Konjunkturprogramm zurück

() – FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai hat aus der Union nach einem Sofortprogramm für die zurückgewiesen. Nicht kurzfristige Konjunkturprogramme seien jetzt gefragt, sondern ein strategisches Konzept, das Bürokratieabbau, niedrige Steuern und eine Steigerung von privaten Investitionen beinhalte, sagte Djir-Sarai den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben).

“Wir brauchen einen Offensivplan für Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit”, bekräftigte der FDP-Politiker. Der Standort müsse wieder attraktiver werden, er sei ist im Laufe der letzten zehn Jahre unter Regierungsführung der Union vernachlässigt worden. Nötig seien jetzt mehr Anreize für private Investitionen, mehr Innovationen und weniger Staatsinterventionismus in Form von Subventionen oder Transferleistungen. Die Forderung der Union nach einem Sofortprogramm dagegen sei ein “Wahlkampfmanöver”, so Djir-Sarai: “Solange die Union auf europäischer Ebene, in Person von Frau von der Leyen (CDU), beispielsweise mit der EU-Lieferkettenrichtlinie oder auch dem EU-Heizungsverbot ein Bürokratiemonster nach dem anderen aus dem Hut zaubert, das die Bürgerinnen und Bürger belastet und die Wirtschaft lähmt, entlarven sich die aktuellen Forderungen nach einem Sofortprogramm selbst als Wahlkampfmanöver.”

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FDP weist Unions-Vorstoß für Konjunkturprogramm zurück

Zusammenfassung

  • FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai lehnt Forderungen aus der Union nach einem Sofortprogramm für die Wirtschaft ab.
  • Er fordert stattdessen ein strategisches Konzept mit Bürokratieabbau, niedrigeren Steuern und einer Steigerung von privaten Investitionen.
  • Djir-Sarai bezeichnet den Standort Deutschland als vernachlässigt und fordert mehr Anreize für private Investitionen, mehr Innovationen und weniger Staatsinterventionismus.
  • Die Forderung der Union nach einem Sofortprogramm sei ein “Wahlkampfmanöver”.

Fazit

FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai lehnt Forderungen der Union nach einem Sofortprogramm für die Wirtschaft ab und fordert stattdessen ein strategisches Konzept, das Bürokratieabbau, niedrige Steuern und eine Steigerung von privaten Investitionen beinhalte. Djir-Sarai kritisiert die Union für das Vernachlässigen des Standorts Deutschland in den letzten zehn Jahren und bezeichnet die Forderung nach einem Sofortprogramm als “Wahlkampfmanöver”.

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