CSU verlangt hartes Durchgreifen nach Gruppenvergewaltigung in Park

() – Angesichts einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung im Görlitzer Park (Berlin-Kreuzberg) Ende Juni hat die stellvertretende Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion, Andrea Lindholz (CSU), ein hartes Durchgreifen angemahnt. Um das Sicherheitsgefühl zu erhöhen, brächte es “ausreichende Beleuchtung an allen kritischen Orten und mehr Polizeipräsenz, hartes Durchgreifen und schnelle Verfahren”, sagte sie der “Bild” (Freitagausgabe).

“Gewalt und sexuelle Übergriffe gegen sind inakzeptabel und abscheulich. Es darf keine Räume geben, in denen sich Täter sicher fühlen”, so die CSU-Politikerin. “Ich kann die Verunsicherung, das Unwohlsein und manchmal auch die Angst von Frauen tagsüber, aber gerade auch nachts oder in der Dämmerung, in Parks, bestimmten Wegstrecken, an Bahnhöfen, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder an Unterführungen, an denen sich zum Beispiel Gruppen von Männern aufhalten, sehr gut verstehen.” Jede Frau kenne dieses Unsicherheitsgefühl. Diese Ängste und dieses Unbehagen müssten ernst genommen werden, so Lindholz. Die Bundestagsabgeordnete Jana Schimke (CDU) ergänzte, die regelmäßigen Berichte über sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen von Frauen ließen ein stetiges Unsicherheitsgefühl wachsen. “Als Frau entwickelt man Vermeidungsstrategien, zum Beispiel nicht allein nachts an wenig frequentierten Orten unterwegs zu sein”, sagte sie der “Bild”. “Nur hilft das wenig, weil wir sehen, dass Übergriffe überall stattfinden können.” Schimke forderte für Frauen zu jeder Tag- und Nachtzeit, egal wo man sich aufhalte. Dazu müssten “die Ursachen und die Täter solcher Straftaten” benannt werden. Es müssten harte Konsequenzen erfolgen. “Unsere Sicherheits- und Justizbehörden müssen handlungsfähig sein”, sagte Schimke. “Handelt es sich um Straftäter mit Asylhintergrund, müssen diese umgehend des Landes verwiesen werden.” Es gibt derzeit keine öffentlich zugänglichen Anhaltspunkte für Spekulationen über die Herkunft der Täter. Die und die Staatsanwaltschaft Berlin haben am Donnerstag mitgeteilt, dass ein erster Beschuldigter festgenommen wurde und ein Haftbefehl gegen ihn in Vollzug gesetzt wurde. Die Ermittlungen, insbesondere auch gegen die weiteren Tatverdächtigen, dauerten an. Es gebe nach den bisherigen Erkenntnissen “keine Anhaltspunkte”, dass es sich bei den Vorfällen in Parks um Straftaten handle, die einer Serie zuzuordnen seien. Eine entsprechende Warnung haben Polizei und Staatsanwaltschaft daher nicht ausgegeben. Im Jahr 2022 wurden laut BKA 38.621 Personen Opfer von Sexualdelikten, die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen. In knapp der der Straftaten kannten sich Opfer und Täter vorher.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizeiauto (Archiv) (Archiv)

CSU verlangt hartes Durchgreifen nach Gruppenvergewaltigung in Park

Zusammenfassung

  • Mutmaßliche Gruppenvergewaltigung im Görlitzer Park (Berlin-Kreuzberg) Ende Juni
  • Stellvertretende Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion, Andrea Lindholz (CSU), fordert hartes Durchgreifen
  • Sicherheitsgefühl erhöhen durch ausreichende Beleuchtung, mehr Polizeipräsenz und schnelle Verfahren
  • Gewalt und sexuelle Übergriffe gegen Frauen sind inakzeptabel und abscheulich
  • Bundestagsabgeordnete Jana Schimke (CDU) fordert Sicherheit für Frauen rund um die Uhr und an allen Orten
  • Harte Konsequenzen und handlungsfähige Sicherheits- und Justizbehörden sind notwendig

Fazit

Nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung im Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg fordert die stellvertretende Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion, Andrea Lindholz (CSU), ein hartes Durchgreifen, ausreichende Beleuchtung an kritischen Orten und mehr Polizeipräsenz. Die Bundestagsabgeordnete Jana Schimke (CDU) verlangt Sicherheit für Frauen zu jeder Tag- und Nachtzeit sowie Konsequenzen für die Täter, insbesondere für Straftäter mit Asylhintergrund. Insgesamt wurden 2022 laut BKA 38.621 Personen Opfer von Sexualdelikten, wobei die Dunkelziffer vermutlich höher liegt.

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