Steuereinnahmen sinken 2024 um 30 Milliarden Euro

– Steuerschätzung fällt schlechter aus als erwartet
– Mindereinnahmen in Höhe von 30,8 Milliarden für 2024
– Steuervolumen 2022 bei 920,6 Milliarden Euro, 30 Milliarden weniger als geschätzt
– Maßgeblich durch Wirkungen des Jahressteuergesetzes 2022 und Inflationsausgleichsgesetz
– 2025 erstmals Steuereinnahmen von über einer Billion Euro erwartet
– Keine neuen finanziellen Handlungsspielräume laut Finanzminister Lindner
– Konsolidierung des Bundeshaushalts bleibt Gebot der Stunde

() – Die Steuerschätzung für die Einnahmen von Bund, Länder und Kommunen fällt schlechter aus als zuletzt erwartet. Für das Jahr 2024 ergeben sich Mindereinnahmen in Höhe von 30,8 Milliarden Euro, wie das Bundesfinanzministerium am Donnerstag mitteilte.

Unter Berücksichtigung der seit Oktober in Kraft getretenen Steuerrechtsänderungen liegt das Steuervolumen in diesem Jahr bei 920,6 Milliarden Euro, das sind 30 Milliarden Euro weniger als im Oktober geschätzt. “Dies ist maßgeblich auf die erwarteten Wirkungen des Jahressteuergesetzes 2022 und des Inflationsausgleichsgesetzes zurückzuführen”, so das Bundesfinanzministerium. Für 2025 rechnet Finanzminister Lindner (FDP) mit Steuereinnahmen von nominal erstmals über einer Billion Euro. “Das Schätzergebnis eröffnet gegenüber den bisherigen Planungen keinerlei neue finanziellen Handlungsspielräume”, sagte Lindner zu den Schätzungen.

Es bleibe das Gebot der Stunde, die Konsolidierung des Bundeshaushalts voranzutreiben.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Finanzministerium

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