Die Schildkröte, das Reptil mit dem Panzer und einer langen Lebensdauer, wird schon lange als Haustier gehalten. Voraussetzung ist allerdings, dass die Schildkröte als Haustier immer viel Wärme und das richtige Futter bekommt. Zudem ist es wichtig, dass sie gut überwintern kann. Wenn alles stimmt, kann die Schildkröte als Haustier älter als 60 Jahre werden.
Viel Gelassenheit
Schildkröten sind so etwas wie Methusalems, die die Gelassenheit und die Gemächlichkeit erfunden haben. 300 verschiedene Arten dieser Reptilien gibt es weltweit, aber nur die Griechische und die Maurische Schildkröte werden gerne als Haustiere gehalten. Schildkröten gehören zu den nicht jagenden Reptilien und strahlen viel Ruhe aus. Wenn eine Schildkröte als Haustier gehalten wird, verliert sie nach einer gewissen Zeit ihre Scheu. Sie ist neugierig und lässt sich sogar mit kleinen Leckerbissen locken. Berührungen mag sie nicht so gerne und falls sie berührt wird, dann nur sehr behutsam. Alles andere bedeutet für sie Stress, wie für alle anderen Reptilien auch.
Was fressen sie besonders gerne?
Alle europäischen Landschildkröten sind Vegetarier und ernähren sich rein pflanzlich. Da die urzeitlichen Tiere einen sehr langsamen Stoffwechsel haben, ist es wichtig, darauf zu achten, dass das Futter arm an Energie ist: Ballaststoffe ja, aber kaum Eiweiß. Wildkräuter sind eine gute Basis für das Futter. Wer selbst sammeln möchte, sollte das aber aus naturbelassenen, nicht gedüngten Wiesen tun. Brennnesseln, Löwenzahn und auch Heu dürfen auf der Speisekarte der Reptilien stehen. Feldsalat ist neben Rucola und Romana Salat ein echter Leckerbissen, weniger gut geeignet ist Kopfsalat, da er keine Nährstoffe enthält. Wächst die Schildkröte sehr schnell oder bilden sich auf ihrem Panzer Höcker, dann ist dies ein Zeichen für eine zu üppige Nahrung.
Die richtige Haltung
Schildkröten lieben die Wärme und brauchen sie, um aktiv zu sein. Nur wenn die Temperatur zwischen 24° und 30° Grad liegt, kann der Stoffwechsel der Tiere optimal funktionieren. Im Garten fühlt sich die Schildkröte als Haustier besonders wohl, am besten mit einem kleinen Gewächshaus. Dort halten sich die Tiere auf, wenn es draußen zu kühl ist. Wenn das Gewächshaus frostgeschützt ist, ist es der ideale Platz für den Winterschlaf, für den die Schildkröten sich einbuddeln. In den Monaten zwischen Oktober und April möchten die Reptilien nicht gestört werden. Falls kein Garten zur Verfügung steht, dann eignet sich auch das Gemüsefach des Kühlschranks für den Winterschlaf. Vier bis sechs Grad sind perfekt und zweimal pro Woche sollte die Tür geöffnet werden, damit die Schildkröte frische Luft bekommt. Als „Bett“ dienen Erde, Moos und Gras.
Fazit zu Schildkröte als Haustier
Schildkröten sehen vielleicht robust aus, aber sie sind sehr empfindlich, was ihre Ansprüche an die Umgebung und die Nahrung angeht. Wenn das eine oder andere nicht passt, werden die Tiere schnell krank. Schildkröten können nicht vorbeugend geimpft werden wie andere Haustiere, daher muss der Besitzer das Tier immer aufmerksam beobachten, um Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Gibt es Veränderungen beim Fressverhalten, bei der Bewegung oder wenn die Schildkröte stark ab- oder zunimmt, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden, der sich mit Reptilien auskennt. Außerdem ist es ratsam, das Tier einmal im Jahr durchchecken zu lassen.
Bild: @ depositphotos.com / galitskaya
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
Schildkröten können als Haustiere über 60 Jahre alt werden, wenn ihre Bedürfnisse erfüllt werden. Die Griechische und die Maurische Schildkröte sind die beliebtesten Arten für die Haltung als Haustier. Schildkröten sind Vegetarier und ernähren sich hauptsächlich von Wildkräutern wie Brennnesseln und Löwenzahn. Die Temperatur sollte zwischen 24° und 30° Grad liegen, um den Stoffwechsel der Schildkröten optimal zu unterstützen. Schildkröten können in einem frostgeschützten Gewächshaus oder im Gemüsefach des Kühlschranks bei 4-6 Grad überwintern. Ein schnelles Wachstum oder Höckerbildung auf dem Panzer sind Anzeichen für eine zu üppige Ernährung. Es wird empfohlen, die Schildkröte einmal im Jahr durchchecken zu lassen, um gesundheitliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Schildkröten mögen Berührungen nicht besonders und empfinden sie oft als Stress. Schildkröten fühlen sich im Garten, besonders in einem kleinen Gewächshaus, am wohlsten. Veränderungen im Fressverhalten, in der Bewegung oder plötzliche Gewichtsschwankungen sind Warnsignale, die einen Tierarztbesuch erfordern.Häufige Fragen
Wie alt können Schildkröten als Haustiere werden?
Welche Arten von Schildkröten sind als Haustiere geeignet?
Was fressen Schildkröten gerne?
Wie sollte die Temperatur für Schildkröten gehalten werden?
Wie überwintern Schildkröten am besten?
Was sind Anzeichen für eine falsche Ernährung bei Schildkröten?
Wie oft sollte eine Schildkröte zum Tierarzt?
Wie reagieren Schildkröten auf Berührungen?
Wo fühlen sich Schildkröten am wohlsten?
Wie erkenne ich, ob meine Schildkröte krank ist?
- Goldschmuck verkaufen – was ist zu beachten? - 22. Juli 2026
- Welches System für Pools ist ideal? - 11. Juli 2026
- Der eigene Pool – das Freibad im Garten - 11. Juli 2026

