Kompressor: Dort kann man ihn überall einsetzen

Viele Hobbyheimwerker liebäugeln mit der Anschaffung eines Kompressors. Dieses Gerät nimmt eine Komprimierung der Luft vor, die im Anschluss wohldosiert in Form von Abgabeleistung genutzt werden kann.

Mithilfe der Druckluft lassen sich zahlreiche handwerkliche Arbeiten ideal realisieren, denn es werden sehr hohe Kräfte punktgenau freigesetzt. Für den Hobby-Heimwerkbereich empfiehlt sich beispielsweise der Airpress Kompressor mit 10 bar.

Was einen Kompressor im Detail ausmacht und welche Einsatzbereiche sich für ihn anbieten, erklärt der folgende Beitrag.

Kompressor – Was ist das überhaupt?

Übersetzt bedeutet Kompressor Verdichter. Er saugt die Luft an, presst sie zusammen und speichert sie in einem Druckbehälter. Tritt die Luft aus diesem wieder aus, findet eine Ausdehnung statt. Bei dieser wird freigesetzt, die für die Nutzung unterschiedlicher technischer Anwendungen und Werkzeuge verwendet werden kann.

Ein Kompressor wandelt demnach Gase oder in einigen Fällen auch Flüssigkeiten in Energie um. Durch den hohen Druck eignet sich die komprimierte Luft ideal zum Aufpumpen von Fahrrad- oder Autoreifen oder als Energiequelle für Werkzeuge.

Bei dem Kauf eines Kompressors kommt es stets auf seine Abgabemenge an Druckluft an, da sich diese von der Ansaugleistung unterscheidet. Die tatsächliche Menge an Luft, die für die Werkzeuge zur Verfügung steht, stellt also die Abgabe- beziehungsweise die Liefermenge dar.

Die Funktion eines Kompressors

In der Regel werden im Privatbereich Kolbenverdichter eingesetzt, deren Funktion sich ähnlich wie die eines Automotors oder einer Luftpumpe gestalten. In einem dicht umschlossenen Gehäuse bewegt sich ein Kolben, der die Luft ansaugt, die im Anschluss zusammengepresst wird. Geleitet wird diese komprimierte Luft dann in einen Druckbehälter.

Der Kompressor ermöglicht es, große Mengen an Luft zu speichern und diese anschließend wieder abzugeben. Sobald der benötigte Druck erreicht ist, können mit diesem zahlreiche Werkzeuge betrieben werden.

Sollte sich der Druck in dem Kompressor zu gering gestalten, wird ein Motor aktiviert, um ausreichend Luft in den Kessel zu füllen. Sobald der Maximaldruck herrscht, kommt es zu einem Stoppen der Pumpe. Ein Sicherheitsventil öffnet sich dagegen, wenn es zu einem Überdruck kommt.

Die Einsatzbereiche von Kompressoren

Die Einsatzgebiete von Kompressoren gestalten sich überaus vielseitig. Im Rahmen von alltäglichen Arbeiten wird die Drucklufttechnik zum Beispiel genutzt, um Autoreifen mit Luft zu befüllen oder um Fahrzeuge zu Lackieren. Daneben sind Kompressoren jedoch auch im Bereich der Nahrungsmittelindustrie und der Medizintechnik weit verbreitet. Außerdem gibt es viele Werkzeuge, die sich mit Druckluft betreiben lassen und auch einige Zylinder oder Turbinen arbeiten mit der komprimierten Luft.

Die Arbeiten werden durch den Einsatz des Kompressors nicht nur stark vereinfacht, sondern es wird auch der nötige Kraftaufwand verringert, beispielsweise bei dem Festschrauben und Hämmern von großen Muttern und Schrauben. Mithilfe der Drucklufttechnik lassen sich außerdem Schmutz- und Staubpartikel entfernen. In sind daneben unterschiedliche große Maschinen zu finden, die an Kompressoren angeschlossen sind, um diese mit Druckluft zu versorgen.

Es existieren ebenfalls mobile Kompressoren, die sich durch ihr geringes Gewicht auszeichnen und so nahezu überall verwendet werden können. Wird jedoch ein feststehender Kompressor angeschafft, ist es nötig, auch das erforderliche Leitungssystem zu installieren.

Abhängig von dem jeweiligen Werkzeug und dem Einsatzbereich kommt es stets darauf an, den passenden Kompressor zu nutzen – nur so lassen sich optimale Ergebnisse realisieren. Erhältlich sind die Kompressoren im in zahlreichen Ausführungen und Größen.

Bild: @ depositphotos.com / str1k3

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Redaktion