In NRW fehlt noch jede achte Grundsteuererklärung

  • Fast jede achte Grundsteuererklärung in noch nicht eingegangen
  • Quote der abgegebenen Erklärungen liegt bei knapp 88 Prozent
  • Mehr als 900.000 Erklärungen fehlen insgesamt
  • Ähnliche Situation in anderen Bundesländern
  • Finanzämter in NRW beginnen mit der Schätzung der Grundsteuerwerte
  • Keine Verspätungszuschläge durch die Finanzverwaltung
  • Steuerpflichtige sollten ursprünglich bis 31. Oktober bzw. 31. Januar 2023 Erklärungen abgeben
  • Reform der Grundsteuerregeln ab 2025 nach Verfassungsgerichtsurteil

() – Vier Monate nach dem Ablauf der bereits verlängerten Frist ist immer noch fast jede achte Grundsteuererklärung in Nordrhein-Westfalen nicht bei den Finanzbehörden eingegangen. Die Quote der abgegebenen Erklärungen lag in NRW zuletzt bei knapp 88 Prozent, wie ein Sprecher der Oberfinanzdirektion (OFD) Düsseldorf der “Rheinischen Post” (Samstag) sagte.


Damit fehlen noch immer mehr als 900.000 Erklärungen insgesamt. In den anderen Bundesländern ist der Stand nach einer Umfrage der Zeitung kaum besser. In NRW haben die Finanzämter dem Bericht zufolge bereits mit der Schätzung der Grundsteuerwerte begonnen. “Von der rechtlichen , Verspätungszuschläge festzusetzen, macht die Finanzverwaltung keinen Gebrauch”, habe die OFD mitgeteilt.

Steuerpflichtige sollten zunächst bis zum 31. Oktober des vergangenen Jahres und nach einer Fristverlängerung bis zum 31. Januar 2023 die Erklärung abgeben. Das wurde notwendig, nachdem das Verfassungsgericht die geltenden Grundsteuerregeln bemängelt und eine Reform verlangt hatte, die 2025 in Kraft treten soll.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Grundsteuerbescheid

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