Deutsche Produktion im Januar gestiegen

Wiesbaden () – Die Produktion in ist zuletzt gestiegen. Laut der aktuellsten verfügbaren für den Monat Januar meldete das Statistische Bundesamt am Mittwoch einen Anstieg gegenüber dem Vormonat um 3,5 Prozent.

Im Dezember 2022 war die Produktion gegenüber dem Vormonat noch um 2,4 Prozent gesunken (vorläufiger Wert: -3,1 Prozent). Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat war die Produktion im Januar kalenderbereinigt 1,6 Prozent niedriger. Die Industrieproduktion nahm im Januar gegenüber Dezember saison- und kalenderbereinigt um 1,9 Prozent zu. Gegenüber Januar 2022 sank sie kalenderbereinigt um 0,9 Prozent.

Zur positiven Entwicklung der Industrieproduktion im ersten Monat des Jahres 2023 trugen insbesondere starke Zuwächse in der Herstellung von elektronischen Ausrüstungen (saison- und kalenderbereinigt +7,1 Prozent zum Vormonat) und der Herstellung von chemischen Erzeugnissen (+9,8 Prozent) bei. Stark negativ entwickelten sich hingegen die für die bedeutenden Bereiche Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (-5,2 Prozent) sowie Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen (-12,9 Prozent). Betrachtet man die Industrie insgesamt, sank die Produktion von Konsumgütern im Januar gegenüber dem Vormonat um 1,8 Prozent, so die Statistiker. Die Produktion von Investitionsgütern verringerte sich um 0,6 Prozent, während die Produktion von Vorleistungsgütern um 6,9 Prozent zunahm.

Bei den Vorleistungsgütern trug unter anderem die positive Entwicklung in der Herstellung von chemischen Erzeugnissen und der Herstellung von elektronischen Ausrüstungen zum starken Zuwachs bei. Außerhalb der Industrie lag die Energieerzeugung im Januar 2023 um 0,4 Prozent höher als im Vormonat. Die Bauproduktion erholte sich zum Jahresbeginn und stieg im Vormonatsvergleich um 12,6 Prozent, nachdem die Bauproduktion zum Ende des Jahres 2022 stark zurückgegangen war (-7,5 Prozent zum Vormonat im Dezember 2022). In den energieintensiven Industriezweigen stieg die Produktion im Januar gegenüber Dezember um 6,8 Prozent.

Damit erholte sich die Produktion auch in diesem Bereich, nachdem sie im Dezember 2022 noch um 5,6 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken war. Trotz des Anstiegs lag die energieintensive Produktion im Januar 2023 um 13,2 Prozent niedriger als im Januar 2022.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Stahlproduktion

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