Umweltfreundlich verreisen: Wanderurlaub in den Bergen

Für viele Menschen stellt Wandern ein unvergessliches Erlebnis in der Natur dar – unabhängig davon, ob nur ein Tag in der unmittelbaren Umgebung gewandert, ein Gipfel erklommen oder eine mehrtägige Wandertour unternommen wird.

Grundsätzlich gilt beim Wandern immer, dass klein angefangen und keine Überanstrengung riskiert werden sollte. Wichtig ist das passende Wanderzubehör, bei einer Trekkingtour sollte man in den Alpen unbedingt einen mit kleinem Packmaß dabei haben, wie sie outdoorkenner.de hat. Denn nur wenige Hütten haben echte Betten.

Wandern zeigt sich allgemeinhin jedoch als überaus gesunde Sportart, die abhängig von dem jeweiligen Tempo, dem Anstieg und dem Schwierigkeitsgrad der Route viele verbrennt und dabei gleichzeitig Seele und Geist in hohem Maße guttut.

Nachhaltige Anreise

Natürlich muss für eine ausgiebige Wanderung erst einmal der Weg zum jeweiligen Wanderziel gemeistert werden. Schlechte Optionen für die Anreise zu Wandertrips stellen grundsätzlich das Auto und das Flugzeug dar. Ideal ist es dagegen, mit dem Fahrrad oder dem Zug anzureisen. Diese beiden Verkehrsmittel lassen sich auch ideal miteinander kombinieren, falls der Weg von dem nächstgelegenen Bahnhof zum eigentlichen Ziel noch zu lang ausfallen sollte. Auf diese Weise lassen sich auch größere Distanzen überwinden, ohne, dass dadurch unnötige CO2-Emissionen entstehen.

Kann oder will auf das Auto nicht verzichtet werden, ist es sinnvoll, zumindest Fahrgemeinschaften mit anderen Wanderfreudigen zu bilden, um einiges an CO2 einzusparen.

Nachhaltige Wanderkleidung

Es ist keinesfalls eine komplett neue Ausrüstung nötig, um Wandern zu gehen. Im Grunde kann auch herkömmliche Sportkleidung für das Wandern genutzt werden. Nicht verzichtet werden darf jedoch auf hochwertige Wanderschuhe, besonders bei längeren Touren. Es lohnt sich, in diese ein wenig mehr zu investieren, um an diesen viele Jahre Freude zu haben.

Im Sinne der Nachhaltigkeit sollte die nötige Wanderbekleidung idealerweise gebraucht gekauft werden, vielleicht können sich einige Stücke daneben auch im Freundes- und Bekanntenkreis ausgeliehen werden. Es sind daneben einige Outdoor-Marken zu finden, die sich auf besonders nachhaltige Wanderkleidung spezialisiert haben. Herkömmliche Wanderkleidung gestaltet sich aufgrund der Nutzung von vielen synthetischen Stoffen nämlich nicht als sonderlich nachhaltig.

Nachhaltiger Umgang mit der Natur

Wanderfans möchten auf ihren Ausflügen natürlich am liebsten voll und ganz in die unberührte Natur eintauchen. Allerdings stellen geschützte Räume, in denen heimische Tierarten angesiedelt sind, immer ein absolutes Tabu dar. Zu den besonders wichtigen Plätzen für das jeweilige Ökosystem bietet der Deutsche Alpenverein beispielsweise zahlreiche Informationen. Daneben stehen auch Apps für das zur Verfügung, die Schutzgebiete anzeigen.

Die Wildtiere sind besonders in den Wintermonaten nicht zu stören und aufzuschrecken, da sie ihre in dieser Zeit dringend benötigen. Hunde sind daher anzuleinen und Lärm soweit es geht zu vermeiden. Absolut selbstverständlich sollte für Wanderer daneben auch sein, keinen Müll in der Natur zu hinterlassen.

Im Übrigen sollte in den aktuellen Zeiten nicht nur auf die Pflanzen- und die Tierwelt im Zuge des Wanderns Rücksicht genommen werden, sondern auch auf die Mitmenschen. Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass sich die heimischen Wanderregionen einer überaus großen Beliebtheit als Reiseziel erfreuen – dadurch verlieren sie jedoch schnell ihre Ursprünglichkeit und Unberührtheit. Es sollten daher auch eher unbekanntere Ziele für die nächste Wanderung ins Auge gefasst werden, wie etwa der Hunsrück, die oberpfälzische-oberfränkische Region an der Grenze zu Tschechien oder die schwäbische Alb.

Bild: @ depositphotos.com / nikuwka

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Redaktion