Für viele gehören Selfies zum täglichen Leben wie das Zähneputzen und sie lassen kaum eine Möglichkeit aus, sich selbst mittels Smartphone in Szene zu setzen. Was bislang allerdings nicht möglich war, das sind Selbstporträts aus der Vogelperspektive, aber auch diese Lücke kann jetzt geschlossen werden. Fliegende Minikameras, die in jede Hosentasche passen und die aus vielen spannenden Positionen heraus tolle Bilder schließen. Aber die Selfies aus der Luft sind nicht ganz ungefährlich, denn wer sich nicht an die rechtlichen Bedingungen hält, der muss unter Umständen sehr tief in den Geldbeutel greifen.
Fotografieren ohne Verrenkungen
Wenn das Selfie gelingen soll, dann sind oftmals Verrenkungen notwendig und wer auf Nummer sicher gehen möchte, dass alles ins Bild kommt, der muss eine sogenannte „Vollpfostenantenne“ benutzen, die auch unter dem Namen Selfie-Stick bekannt ist. Mit der fliegenden Selfie-Kamera ist das jetzt vorbei, denn die Kamera erhebt sich in die Luft, sie macht Loopings und schwebt auf Befehl auch auf der Stelle. Wurde die richtige Pose gefunden, dann kann ein Bild oder ein Video gemacht werden, was dann noch während die Kameradrohne in der Luft ist, in den sozialen Medien landet.
Ein günstiges Vergnügen
Selfie-Stangen haben in Deutschland einen schlechten Ruf. 68 % der Deutschen finden die Stangen einfach nur nervig und 64 % finden Leute peinlich, die damit Selfie machen. Die fliegende Kamera kann das jetzt ändern, denn sie ist günstig zu haben und lässt sich bequem mit dem Smartphone steuern. Je nach Hersteller kostet eine solche Drohne zwischen 40,- und 300,- Euro, aber Experten sind der Meinung, dass man mit einem guten Smartphone deutlich bessere Fotos schießen kann, als mit einer der Drohnen. Allerdings gibt es Modelle, die eine sehr gute Qualität haben, selbst dann, wenn sie nur mit acht Pixeln aufwarten können. Wenn die Qualität der Linse und des Bildsensors stimmt, dann macht diese Kamera auch gute Selfies.
Auf die Bestimmungen achten
Auch die fliegenden Kameras unterliegen der neuen Drohnenverordnung und dürfen nicht höher als 100 m fliegen. Zudem darf niemand gefährdet werden, außerdem ist es verboten, eine Person mit der Drohne zu verfolgen. Über Menschenansammlungen darf die kleine Drohne ebenso wenig fliegen wie auch über den Einsatzstellen von Feuerwehr und Polizei, Industrieanlagen, Flugplätzen sowie Naturschutzgebieten. Kommen die Bilder ungeprüft in ein soziales Netzwerk, dann wird ein saftiges Bußgeld fällig.
Bild: © Depositphotos.com / georgejmclittle
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Selfie-Drohnen sind fliegende Minikameras, die es ermöglichen, Selbstporträts aus der Vogelperspektive aufzunehmen. Die Drohnen lassen sich über ein Smartphone steuern und können in die Luft steigen, Loopings machen und auf der Stelle schweben. Die Preise für Selfie-Drohnen variieren zwischen 40 und 300 Euro, abhängig von der Qualität und den Funktionen. Ja, solange die Nutzer die rechtlichen Bestimmungen einhalten, wie z.B. das Fliegen unter 100 m und das Vermeiden von Menschenansammlungen. Selfie-Drohnen dürfen nicht über Menschenansammlungen, Einsatzstellen von Feuerwehr und Polizei oder Naturschutzgebieten fliegen. Die Bildqualität hängt von der Linse und dem Bildsensor ab; einige Drohnen können trotz niedriger Pixelanzahl gute Fotos machen. Selfie-Drohnen ermöglichen Aufnahmen aus der Luft ohne körperliche Verrenkungen, während Selfie-Sticks manuelle Positionierung erfordern. Ja, viele Selfie-Drohnen können sowohl Fotos als auch Videos aufnehmen, während sie in der Luft sind. Bei Verstößen gegen die Drohnenverordnung können hohe Bußgelder verhängt werden, insbesondere wenn Bilder ungeprüft in soziale Netzwerke gelangen. Ja, sie sind einfach zu bedienen, erfordern jedoch ein gewisses Verständnis für die rechtlichen Rahmenbedingungen und die sichere Handhabung.Häufige Fragen
Was sind Selfie-Drohnen?
Wie funktionieren Selfie-Drohnen?
Was kosten Selfie-Drohnen?
Sind Selfie-Drohnen sicher?
Was sind die rechtlichen Bestimmungen für Selfie-Drohnen?
Wie gut sind die Bilder von Selfie-Drohnen?
Wie unterscheiden sich Selfie-Drohnen von Selfie-Sticks?
Können Selfie-Drohnen Videos aufnehmen?
Was passiert, wenn ich gegen die Drohnenverordnung verstoße?
Sind Selfie-Drohnen für jeden geeignet?
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