Verfassungsschutz warnt vor neuer Gefährdungslage

Berlin () – Nach der Festnahme von sieben mutmaßlichen Islamisten in NRW wegen Terrorverdachts warnt Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang vor einer neuen Gefährdungslage. Vor allem durch den aus Afghanistan operierenden IS-Ableger “Islamischer Staat Provinz Khorasan” (ISPK) gehe Anschlagsgefahr aus, sagte Haldenwang der “Welt”.

Er habe zuletzt bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2022 bereits auf die Gefahr hingewiesen, die von diesem Ableger des IS für und auch für ausgehe. “Das Erstarken dieser Gruppe in Afghanistan verstärkt die Gefährdungslage in Deutschland.” Die Sicherheitsbehörden sind überzeugt, dass die nun festgenommenen Tatverdächtigen sich im Juni 2022 in Deutschland zu einer Terrorvereinigung zusammengeschlossen haben. Sie sollen enge Kontakte zum IS-Ableger ISPK gepflegt haben.

Man sehe “den grundsätzlichen Willen des ISPK, Anschläge gegen westliche Länder, auch gegen Deutschland, zu planen und durchzuführen, um sich zu profilieren”, sagte Haldenwang. Das BfV werde die Strukturen und Anhänger des ISPK in Deutschland in enger Zusammenarbeit mit anderen Sicherheitsbehörden weiterhin aufklären. “Die Gefahr des islamistischen Terrorismus ist nicht gebannt”, sagte der Verfassungsschutzchef. Auch in Deutschland könne jeden Tag ein islamistischer Anschlag verübt werden.

“Die Sicherheitsbehörden sind daher wachsam und haben alle möglichen Szenarien auf dem Schirm”, so Haldenwang.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: in einer Fußgängerzone

Verfassungsschutz warnt vor neuer Gefährdungslage

Zusammenfassung

– Festnahme von sieben mutmaßlichen Islamisten in NRW wegen Terrorverdachts
– Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang warnt vor neuer Gefährdungslage
– Anschlagsgefahr durch IS-Ableger “Islamischer Staat Provinz Khorasan” (ISPK) aus Afghanistan
– Erstarken der Gruppe in Afghanistan verstärkt Gefährdungslage in Deutschland
– Festgenommene Tatverdächtige hatten enge Kontakte zum ISPK
– ISPK hat grundsätzlichen Willen, Anschläge gegen westliche Länder zu planen und durchzuführen
– Verfassungsschutzchef: “Gefahr des islamistischen Terrorismus ist nicht gebannt”
Sicherheitsbehörden sind wachsam und haben alle möglichen Szenarien im Blick

Fazit

Nach der Festnahme von sieben mutmaßlichen Islamisten in warnt der deutsche Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang vor einer erhöhten Gefährdungslage durch den IS-Ableger “Islamischer Staat Provinz Khorasan” (ISPK). Die Gruppe sei bereit, Anschläge gegen westliche Länder, einschließlich Deutschland, zu planen und durchzuführen. Die festgenommenen Verdächtigen sollen enge Kontakte zum ISPK unterhalten haben. Haldenwang betont, dass die Gefahr des islamistischen Terrorismus nicht gebannt ist und die Sicherheitsbehörden wachsam bleiben.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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