Worauf muss beim Bau einer Holzterrasse geachtet werden?

Wer eine eigene Terrasse hinter dem Haus hat, kann sich freuen. Eine Terrasse ist perfekt, um sich vom Stress der täglichen zu erholen, sie ist ideal, um mit Freunden, Nachbarn und Bekannten zu feiern oder einfach nur, um einen schönen Sommerabend zu genießen. Wer eine Terrasse anlegen möchte, sollte jedoch einige wichtige Dinge beachten, die dafür sorgen, dass die Terrasse noch lange schön bleibt.

Die Unterkonstruktion muss stimmen

Jede Terrasse braucht natürlich ein vernünftiges Fundament. Dieses Fundament sorgt dafür, dass die Dielen der Terrasse eben liegen und sich nicht in Stolperfallen verwandeln. Durch das Fundament bleiben sie an Ort und Stelle und verrutschen nicht, außerdem werden die Holzdielen vor der aufsteigenden Feuchtigkeit aus dem Erdreich geschützt. Wichtig ist es, dass die Holzdielen nicht direkt auf die Unterkonstruktion, sondern in die Unterlagen oder die sogenannten Abstandshalter geschraubt werden. Ebenso wichtig ist es, darauf zu achten, dass die Hölzer für die Unterkonstruktion und die Terrassendielen die gleiche Dauerhaftigkeitsklasse haben. Das der Unterkonstruktion kann auch eine höhere Klasse haben, denn sonst kann es passieren, dass sich die Schrauben lösen.

So wichtig sind die Schrauben

Wer eine Terrasse bauen will, braucht nicht nur eine solide Unterkonstruktion und das richtige Holz für die Dielen, sondern ebenfalls besondere Schrauben. Heimwerker sollten dafür rostbeständige Terrassenschrauben verwenden, denn diese Schrauben bieten den höchsten Schutz vor Korrosion und Säuren. Sie rosten auch nicht, ganz gleich, welcher Witterung die Terrasse im Laufe des Jahres ausgesetzt ist. Erkennen kann man die Schrauben an den Bezeichnungen A 2 und A 4. Weniger zu empfehlen sind Schrauben mit der Bezeichnung C, denn sie halten der Witterung, den Einflüssen durch die sowie dem Rost deutlich weniger gut Stand. Während für eine klassische Terrasse hinter dem Haus die Qualitätsstufe A 2 reicht, sollten es bei einer Terrasse direkt am Pool Schrauben der Qualitätsstufe A 4 sein.

Welches Holz ist geeignet?

Die Frage, welches Holz für die Terrasse infrage kommt, ist natürlich immer eine Geschmacksfrage. Ideal ist ein warmes und wohnliches Holz, dem die Witterung nichts ausmacht und was zudem noch pflegeleicht ist. Der Terrassenbesitzer hat die Wahl zwischen Hartholz, Thermoholz und Nadelholz, besonders geeignet sind jedoch Harthölzer wie beispielsweise Bambus oder Bangkirai. Wer sich für das helle Nadelholz entscheidet, trifft mit Lärche oder Douglasie eine sehr gute Wahl. Alle, die sich für das Thermoholz entscheiden, sollten zu Terrassendielen aus Esche oder Kiefer greifen. Enorm praktisch ist in jedem Fall WPC, ein holzähnliches Material, dem beigemischt wurde. Es ist langlebig, witterungsbeständig sowie resistent gegenüber Pilzen und Insekten.

Fazit

Eine Terrasse ist immer ein wunderbarer Ort, um sich von der Hektik und dem Stress des Alltags auszuruhen. Jeder, der seine Terrasse selbst bauen möchte, sollte sich bei der Auswahl der Schrauben ebenso viel Zeit lassen wie bei der Wahl des Holzes. Wer die Terrasse nicht mit reinen Holzdielen gestalten möchte, kann den Verbundwerkstoff WPC wählen, der die Terrasse pflegeleicht und rutschfest macht. Anders als bei echtem Holz, besteht hier nicht die Gefahr, sich einen Splitter in den Fuß zu treten.

Bild: @ depositphotos.com / OlegDoroshenko

Worauf muss beim Bau einer Holzterrasse geachtet werden?

Ulrike Dietz