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Modesünden und wie Frau sie vermeiden kann

Modesünden und wie Frau sie vermeiden kann

Der Winter steht in den Startlöchern und mit der kalten Jahreszeit kommen wieder Accessoires ins Spiel, die vor allem warmhalten sollen. Wer sich in diesen Tagen in den Fußgängerzonen, den Restaurants und Cafés umschaut, der sieht viele Frauen, die sich eine Art Decke um Schultern und Hals gelegt haben. Dabei handelt es sich hingegen nur um Schals in Übergröße, die es schaffen, den Kopf und den Körper optisch fein säuberlich voneinander zu trennen. Überdimensioniert sind auch die Mützen, die zu den Schals im XXL-Format getragen werden. Sie sorgen dafür, dass manche Frauen unter diesem Wulst an Accessoires allenfalls noch zu erahnen, aber nicht mehr zu erkennen sind.

Wenn Mode peinlich ist

Es gibt Modesünden, die sind für alle Ewigkeiten peinlich. Leggings gehören zum Beispiel zu diesen Peinlichkeiten. Sie nennen sich Hosen, sind jedoch weit davon entfernt, welche zu sein. Wie sollten Frauen Leggings tragen? Es gibt gleich mehrere Varianten. Leggings unter Kleidern, Röcken oder langen Strickpullovern sind lange out und hier stellt sich die Frage: Warum nicht gleich eine schicke Strumpfhose tragen? Die bekannteste Variante ist, die Leggings beim Sport zu tragen, und zwar nur bei sportlichen Aktivitäten. Die hautengen Hosen sind allerdings nicht die einzige Modesünde, es gibt noch viele andere, wie beispielsweise Ankle Boots, Boyfriend Jeans, Pünktchenkleider und Schals.

Ankle Boots – beliebte Schuhe für den Winter

Streng genommen sind Ankle Boots eine Mischung zwischen einem Halbschuh und einem ausgewachsenen Stiefel. Wie der Name es verrät reichen sie jedoch nur bis zum Fußknöchel. Zum Rock oder zum Kleid getragen, machen die Stiefeletten das Bein optisch länger. Werden sie zur Hose getragen, machen viele Frauen grobe Fehler. Schmale Hosen gehören in die Ankle Boots, weit geschnittene Hosenbeine darüber. Hosenbeine in die Boots zu stopfen, sieht altmodisch aus, die einzige Ausnahme eine Boyfriend Jeans. Diese Hosen werden so weit hochgekrempelt, dass der Fußknöchel zwischen der Hose und dem Schuh sichtbar bleibt.

Schals immer richtig tragen

Wie trägt Frau einen Schal perfekt? Das kommt zum einen auf den Schal und zum anderen auf die Jahreszeit an. Wer es warm haben will und abgesehen davon keine Ansprüche hat, wickelt sich einfach einen Wollschal um den Hals. Etwas anspruchsvoller ist da schon der „European Loop“. Hier wird der Schal auf die halbe Länge gefaltet und dann durch eine Schlaufe gezogen. Immer wieder schick ist der Retro-Look, der an die Zeit der Palästinensertücher erinnert, wer hingegen den Business Style bevorzugt, der muss den Schal flechten. Übrigens, die eingangs erwähnen Schals, die in ihrer Größe an Decken heranreichen, sehen nur an wirklich kalten Wintertagen gut aus. Im Café oder im Restaurant sollte der Megaschal abgenommen werden, denn sonst sieht er lächerlich aus.

Warum Jumpsuits schnell eine Modesünde sind

Wie Leggings, so gelten auch Jumpsuits als modischer Unfall. Ähnlich wie bei den engen Hosen, können Frauen bei den durchgehenden Anzügen so ziemlich alles falsch machen und tragen dann eine echte Modesünde. Ursprünglich waren Jumpsuits nur für Fallschirmspringer gedacht, dann entdeckte sie die Modewelt für sich. Seitdem gibt es immer wieder Diskussionen. Ist der Jumpsuit eher sportlich geschnitten, dann dürfen Sneakers dazu getragen werden. Hauteng oder sehr elegant passen High Heels oder Sandaletten mit hohen Absätzen dazu. SommerlicheJumpsuits mit kurzen Hosenbeinen sehen mit Flip-Flops und mit Römersandalen gut aus. Es gibt noch eine Ähnlichkeit zwischen einem Jumpsuit und einer Leggings: Nur schlanke Frauen sehen darin wirklich gut aus, dass aber nur große Frauen einen Jumpsuit tragen sollten, ist ein Irrtum.

Das richtige Outfit zur Hochzeit

Modesünden sind leider auch auf Hochzeiten zu finden. Eine dieser Sünden besteht darin, besser als die Braut auszusehen, das ist ein Fehler, der nicht wieder gut zu machen ist. Ebenfalls tabu ist die Farbe Weiß, die an diesem Tag nur der Braut vorbehalten bleibt. Pompöse Ballkleider haben auf einer normalen Hochzeit wenig zu suchen, ebenso wie hautenge Kleider mit hohem Schlitz, zu viele Pailletten oder ein tiefes Dekolleté. Einfach haben es die Gäste bei einer Hochzeit, für die es einen Dresscode gibt, denn sie können nichts falsch machen. Gibt es keinen Dresscode, dann sollte die Devise gelten: Weniger ist mehr. Ein dezentes, aber schickes Kleid oder ein Tüllrock mit passender Chiffonbluse sehen immer gut aus und stehlen der Braut nicht die Show.

Darf der BH sichtbar sein?

Für die einen ist es einfach nur peinlich, für die anderen sehr sexy – ein sichtbar getragener BH. Das ist natürlich nicht mit jedem Büstenhalter machbar, es muss schon ein Statement-BH wie beispielsweise ein Bralette sein. Dieser BH zeichnet sich durch die filigranen Spitzen aus, die ihn umgeben, typisch für den Bralette sind auch die schmalen Riemchen. Ein wenig erinnert dieser BH an ein Bustier, nur eben in einer salonfähigen, eleganten Variante. Unter einer weißen Bluse, aber auch unter einem Oversize-Pullover sieht ein schwarzer Bralette sehr gut aus, Hauptsache der BH blitzt hervor. Mutige Damen tragen den schicken BH zum Blazer, zur Jeans oder sogar zur Latzhose. Sexy ist dieser Look allemal, aber eine Chance darauf, ein Klassiker für den Alltag zu sein, hat der BH leider nicht.

Sind Pünktchenkleider eine Modesünde?

Minnie Maus trug mit Begeisterung Kleider mit Pünktchenmuster, aber auch Lady Diana und Julia Roberts sahen im Pünktchen-Look sehr gut aus. Bei allen anderen Frauen kann der Look schnell hausbacken, altmodisch und spießig wirken. Damit die Polka-Dots, wie die Pünktchen heute heißen, ein echter Knaller sind oder eher nicht, das hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Das mokkabraune Seidenkleid mit mittelgroßen weißen Punkten, das Julia Roberts als „Pretty Woman“ trug, ist einfach nur elegant. Die Punkte haben die richtige Größe, sie sind nicht zu auffällig und da sie ein wenig versetzt angeordnet sind, wirkt das Kleid lebendig. Übergroße Polka-Dots sehen in Weiß auf schwarzem Grund toll aus und wenn sie dann noch mit Streifen kombiniert werden, dann kann nicht mehr viel schiefgehen. Kleine Pünktchen laufen allerdings Gefahr, spießig zu wirken, moderne Frauen von heute verzichten besser darauf.

Fazit

Es gibt jede Menge Modesünden und noch mehr Fettnäpfchen, in die modebewusste Frauen treten können. Wer jedoch die einfachen Grundregeln beherrscht, der kann nicht allzu viel falsch machen, wenn es um Mode und Fashion geht.

Bild: @ depositphotos.com / phb.cz

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Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig. eMail: u.dietz@tixio.de