Familie

Mit der Checkliste den richtigen Kinderwagen finden

Mit der Checkliste den richtigen Kinderwagen finden

Kombiwagen, Sportwagen oder vielleicht doch lieber ein praktischer Buggy? Werdende Eltern haben es nicht leicht, wenn es um die Wahl des richtigen Kinderwagens geht. Während sich vor 50 Jahren die Auswahl des Kinderwagens auf einen Liege- und einen Sitzwagen beschränkte, ähnelt die Anschaffung eines Kinderwagens heute dem Kauf eines neuen Autos. Aber es muss nicht immer so kompliziert sein, mit einer detaillierten Checkliste ist es einfacher, das richtige Gefährt für den Nachwuchs zu finden.

1. Tests sind immer informativ

Eltern, die sich über die neusten Modelle oder einfach nur generell über Kinderwagen informieren möchten, können das am besten im Internet. Dort gibt es eine Reihe von Testseiten, die Kinderwagen genau unter die Lupe nehmen und auf Vorteile sowie Nachteile hinweisen. Die Stiftung Warentest ist ebenfalls eine gute Informationsquelle. Sie testet in regelmäßigen Abständen Kinderwagen unter anderem auf ihre Sicherheit und auf ihre Handhabung. Diese Tests sind eine gute Orientierungshilfe, bevor es zum Kinderwageneinkauf geht.

2. Wie soll der Kinderwagen aussehen?

Während die meisten werdenden Väter sich mehr für die technischen Einzelheiten bei einem Kinderwagen interessieren, schauen die werdenden Mütter eher auf das Design. Sicher sollte ein Kinderwagen gut aussehen, aber die technischen Details sind genauso wichtig. Optimal ist ein Kinderwagen, der sich einfach handhaben lässt und dabei auch attraktiv ausschaut. Nur auf das Äußere zu achten, kann sich im Alltag rächen. Ein Kinderwagen im Stil der 1970er Jahre ist vielleicht schick, aber mehr auch nicht. Er nimmt viel Platz weg, lässt sich nur schwer zusammenklappen und selbst das Einsteigen in einen Bus ist ein großes Problem.

3. Welche Pflichttests muss ein Kinderwagen bestehen?

Passt der Kinderwagen problemlos ins Auto oder in den Fahrstuhl und wie viel Gewicht bringt er auf die Waage? Diese drei Fragen sind besonders wichtig, denn sie geben Auskunft darüber, wie alltagstauglich ein Kinderwagen ist. Da es für Kinderwagen keine Standardgröße gibt, sollte er im zusammengeklappten Zustand vermessen werden. Diese Maße und die Maße des Kofferraums zeigen, ob er ohne Probleme im Auto Platz findet. Die Eltern müssen auch eine mögliche Fahrt mit einem Aufzug bedenken, denn nicht alle Aufzüge bieten ein großzügiges Platzangebot. Allzu groß darf der Kinderwagen also nicht sein. Vor allem Frauen haben oft Schwierigkeiten, einen Kinderwagen zu tragen, wenn es zum Beispiel gilt, eine Treppe zu überwinden. Ein Wagen mit geringem Gewicht ist praktischer, wenn sich kein freundlicher Mitbürger findet, der bei der Treppenbewältigung hilft.

4. Im Freundeskreis fragen

Tests sind eine Möglichkeit, um sich über Kinderwagen zu informieren, Freunde, Bekannte, Nachbarn oder Kollegen fragen, eine andere. Anders als in einem Test, haben die Freunde und Bekannten den Kinderwagen schon im realen Leben getestet und wissen, wo die Vorzüge und die Schwachstellen sind. Wenn der Kinderwagen noch „in Betrieb“ ist, dann können die werdenden Eltern den Kinderwagen ausprobieren und so feststellen, ob er für sie das richtige Modell ist oder eher nicht. Fragen lohnt sich auch, wenn unterwegs der Blick auf einen schicken ein Kinderwagen fällt. Meist sind die stolzen Eltern gerne bereit, Auskunft zu geben, ob sie mit dem Kinderwagen zufrieden sind.

5. Lohnt es sich, im Modul-System zu kaufen?

Neben dem Kinderwagen kaufen die meisten Eltern auch eine Babyschale, um das Baby sicher im Auto transportieren zu können. Wer Geld sparen möchte, sollte sich erkundigen, ob es Babyschale und Kinderwagen nicht auch als sogenannte Modul-System gibt. Ist das der Fall, dann passt die Schale auch auf den Kinderwagen und die Eltern müssen sie nicht extra dazu kaufen. Diese praktischen Modul-Systeme sind in der Anschaffung günstiger als der Kauf eines Kinderwagens und einer separaten Babyschale für das Auto.

Der perfekte Kinderwagen sollte nicht nur den Eltern rein optisch gefallen. Er sollte in erster Linie das Kind bequem und sicher transportieren.

Bild: © Depositphotos.com / SimpleFoto

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne6 Sterne7 Sterne8 Sterne9 Sterne10 Sterne (1 mal bewertet, Bewertung: 10,00 von 10)

Hat Ihnen die News oder der Beitrag gefallen? Hier geht es zu weiteren interessanten Themen …

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig. eMail: u.dietz@tixio.de