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Das #Galaxy S8 kann auch mit der Waschmaschine kommunizieren

Das #Galaxy S8 kann auch mit der Waschmaschine kommunizieren

2016 war kein gutes Jahr für Samsung. Noch immer leidet der Konzern unter der peinlichen Panne im Zusammenhang mit den Akkus des Galaxy Note 7, die in Flammen aufgingen, aber diese Schmach soll jetzt endlich der Vergangenheit angehören. Mit dem neuen Galaxy S8 will Samsung wieder durchstarten. Das S8 legt seinen Schwerpunkt auf Bixby, eine Sprachassistentin, die sich sogar mit der Waschmaschine unterhalten kann.

Mehr als nur ein Sprachassistent

Samsung wird nicht müde, immer wieder zu betonen, dass Bixby weitaus mehr ist als nur eine Sprachassistentin oder eine einfache Sprachsteuerung. Bixby ist vielmehr künstliche Intelligenz und ein System, das selbstständig lernt. Bislang konnten die Kunden von Samsung nur auf die hauseigene S-Voice oder auf die Angebote von Google zurückgreifen, aber mit Bixby wird alles anders und vor allem viel besser. So kennt Bixby die Eigenheiten des Smartphone-Besitzers. Wenn dieser zum Beispiel nach einem Horoskop auf seinem Smartphone sucht, dann wird ihm die Sprachassistentin nach drei Tagen ganz automatisch eines anbieten. Wenn das nicht mehr gewünscht wird, dann kann man einfach ablehnen.

Die Zukunft heißt Smart Home

Wie viele andere Anbieter, so setzt auch Samsung auf Smart Home, eine Vernetzung der Haushaltsgeräte und die Möglichkeit der Fernsteuerung durch das Smartphone. So kann das Galaxy S8 mit dem Geschirrspüler ebenso kommunizieren wie auch mit der Waschmaschine. Bixby weiß nicht nur, wo die Geräte in der Wohnung stehen, sie können auch mit dem Smartphone gesteuert werden und sicher ist das Ganze außerdem. Das Galaxy S8 verfügt sowohl über eine Gesichtserkennung, als auch einen Fingerabdruckfühler und einen Iris-Lichtabtaster, die immer für die nötige Sicherheit sorgen.

Es gibt Kritikpunkte

Kritiker bemängeln vor allem die Handhabung des Galaxy S8. Es geht dabei um den Fingerabdruck-Sensor, der hinten am Gerät zu finden ist. Samsung weiß um dieses Problem, hat den Sensor aber sehr bewusst nach hinten verlegt, denn auf der Vorderseite würde er wie alle anderen mechanischen Funktionen, das Bild auf dem Display stören. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die Gesichtserkennung angeblich mittels eines Fotos überlistet werden kann. Hier hat Samsung reagiert und zum Marktstart die Software noch einmal runderneuert. In der Kombination von Fingerprint-Sensor und Iris-Scanner sollte das jetzt kein Problem mehr sein.

Nach eigenen Angaben hat Samsung aus dem Akku-Debakel gelernt und freut sich über die Anregungen der Kunden, das Galaxy S8 noch besser zu machen.

Bild: © Depositphotos.com / ra2studio

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Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.