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#Roboter stellen für #Hermes die Pakete zu

#Roboter stellen für #Hermes die Pakete zu

Die Zeiten, in denen der freundliche Zusteller die Pakete persönlich an der Haustüre abgeliefert hat, sind offenbar vorbei, zumindest wenn es um Pakete geht, die Hermes zustellt. Hermes setzt jetzt vor allem in den Großstädten auf Elektro-Laster und Paketroboter, aber dieser Fortschritt hat besonders für die Kunden seinen Preis.

Ein Problem in der Innenstadt

Zugegeben, in den deutschen Großstädten ist es eng geworden, denn es drängeln sich die Wagen der Paketzulieferer wie Hermes, UPS oder DHL durch die ohnehin schon überlasteten Straßen. Alle haben nur ein Ziel – sie wollen ihre Lieferungen so schnell wie eben möglich an den Mann oder an die Frau bringen und da die Zahl der Paketboten stetig steigt, haben die Kommunen sehr bald ein sehr großes Problem. Damit es nicht zu einem Kollaps kommt, müssen sich die Zustelldienste etwas einfallen lassen und sie setzen zunehmend auf alternative Konzepte bei der Zustellung.

Die Tests laufen schon

So geht es nicht weiter, sagte man sich bei der Otto-Group im Hinblick auf die Tochtergesellschaft Hermes. Zunächst wurden Versuche mit Kurierfahrrädern gemacht, jetzt setzt man auf Roboter. „Starship“ heißen die kleinen Gesellen, die mit ihrem Aussehen an moderne Staubsauger erinnern und jetzt im Umkreis von drei bis vier Kilometern rund um einen Hermes-Shop die Pakete ausliefern. Bei Hermes glaubt man fest an die Zukunft der Roboter und auch die Kunden sehen die kleinen Maschinen gern.

Die zweite Phase

Da die ersten ferngesteuerten Paketboten ziemlich erfolgreich die Pakete verteilen, geht man bei Hermes jetzt in die zweite Phase. Der Roboter holen die Pakete, die die Kunden zurückschicken wollen, wieder ab und ersparen den Kunden damit den Weg zum Paketshop oder zur Post. Wenn alles wie gewünscht funktioniert, dann sollen die Roboter, die über eine Ortung via Satellit arbeiten, schon im nächsten Jahr in zehn Städten die Pakete verteilen.

Bislang ist Hermes der einzige Zustelldienst, der so umfangreiche Tests macht. Die Deutsche Post, der Marktführer in Deutschland, will sich übrigens nicht auf den Roboter verlassen, dort sollen Drohnen zum Einsatz kommen.

Bild: © Depositphotos.com / kjpargeter

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Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig. eMail: u.dietz@tixio.de