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#Unitymedia schaltet ab – das analoge #Fernsehen ist bald Geschichte

#Unitymedia schaltet ab – das analoge #Fernsehen ist bald Geschichte

Dem digitalen Fernsehen gehört die Zukunft und deshalb wird Unitymedia als erster Netzbetreiber das analoge Fernsehen im Juni abschalten. Die Kunden bekommen dann nur noch digitales TV und wer bis Juni nicht umgestellt hat, der guckt im wahrsten Sinne des Wortes in diesem Sommer in die Röhre. Alle, die über Antenne oder per Satellit fernsehen, sind schon lange an das digitale Netz angeschlossen, alle, die über Kabel noch das alte analoge Fernsehen haben, die müssen sich bis zum 30. Juni 2017 etwas einfallen lassen, denn exakt so lange dauert die Umstellung auf den digitalen Empfang.

Das analoge Fernsehen – wer ist betroffen?

Unitymedia ist ein Netzbetreiber, der für die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg zuständig ist. Vor allem diejenigen, die bei Unitymedia sind und einen Fernseher älterer Bauart haben, werden von der Umstellung von analogem auf digitales Fernsehen betroffen sein. Alle, die einen modernen Flachbildfernseher haben, müssen sich keine Sorge machen, denn seit rund fünf Jahren sind diese Geräte serienmäßig mit der für das digitale Fernsehen nötigen Technik ausgestattet. Wer jetzt überlegt, ob er sich bis zum Juni ein neues Fernsehgerät anschaffen muss, der kann selbst schnell und einfach herausfinden, ob er von der Umstellung betroffen ist.

Was muss man tun?

Wer feststellen möchte, ob der Fernseher kompatibel für die neue Technik ist, der muss einfach nur im Fernseher die Sendeleiste aufrufen und oder sich durch die Programme zappen. Wenn dabei Sender wie One oder ZDF Neo auftauchen, dann ist der Fernseher für das digitale Zeitalter gerüstet. Ist das aber nicht der Fall, dann wird noch das analoge Fernsehen geschaut und es muss umgerüstet werden. Das gilt auch für diejenigen, die Sky oder andere Anbieter nutzen, für die bezahlt werden muss. Zu diesen privaten Kanälen in HD gehören RTL in HD oder auch SAT.1 in HD. Diejenigen, die ihre TV-Programme nicht über den Fernseher, sondern über einen Receiver beziehen, sind ebenfalls schon an das digitale Fernsehen angeschlossen.

Weniger als 30 Programme

Sollte keiner der oben genannten Fälle zutreffen und wenn sich die Auswahl der Sender auf weniger als 30 Programme beschränkt, dann ist das ein Zeichen für das analoge Fernsehen. Wer zum Beispiel einen Fernseher aus dem Hause Samsung hat, der an das Kabel-TV angeschlossen ist und keinen Receiver benötigt, der muss nur das Menü aufrufen und zum Unterpunkt „Senderempfang“ gehen, wenn das Programm läuft. In der zweiten Zeile sollte dort das Wort „Kabel“ zu finden sein. Darüber muss dann nur ein Menüpunkt aufgerufen werden, um den Sendersuchlauf zu starten. Wenn das geschehen ist, dann muss nur noch der „Automatische Sendersuchlauf“ bestätigt werden. Nachdem das Wort „Start“ gedrückt wurde, kann der Sendertyp ausgewählt werden, anschließend muss dann nur noch „Digital“ ausgesucht werden und der Empfang wurde von analog auf digital umgestellt. Das funktioniert aber nicht nur bei Samsung, bei Fernsehgeräten anderer Fabrikate ist der Vorgang sehr ähnlich.

Wie viel kostet die Umstellung?

Das analoge Fernsehen zum digitalen Fernsehen zu machen kostet keinen Euro, denn die öffentlich-rechtlichen Programme, aber auch die privaten Sender sind ohne Aufpreis zu empfangen. Alle, die noch ein altes Fernsehgerät haben, müssen nicht unbedingt ein neues Gerät kaufen, es ist jederzeit möglich, bei Unitymedia einen Receiver zu mieten und das für ganze drei Euro im Monat. Wer sich ein geeignetes Gerät kaufen möchte, der muss rund 40,- Euro bezahlen, was allemal günstiger ist als der Kauf eines neuen Fernsehgerätes. Alle öffentlich-rechtlichen Sender wie ARD, ZDF oder die Sender der einzelnen Bundesländer gibt es auch in hochauflösendem HD. Die HD-Version für die privaten Sender wie RTL, SAT.1 oder Pro7 gibt es gegen einen Aufpreis. Das Gleiche gilt auch für die Sport- und Spielfilmkanäle wie Sky.

Bild: © Depositphotos.com / danr13

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Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig. eMail: u.dietz@tixio.de