Technik

#Drohnen – Wie gefährlich sind die fliegenden Weihnachtsgeschenke?

#Drohnen – Wie gefährlich sind die fliegenden Weihnachtsgeschenke?

In diesem Jahr werden geschätzt wohl 100.000 Drohnen unter dem Weihnachtsbaum liegen und das macht vielen Experten große Sorgen. Bald werden viele kleine Propeller am Himmel schwirren, denn Drohnen sind in diesem Jahr das Trend Geschenk für Jung und Alt. 400.000 dieser Drohnen sind bereits im Betrieb und in drei Jahren, so wird geschätzt, können es mehr als eine Million sein. Diese Zahlen rufen die Flugsicherheitsexperten auf den Plan, die eine Registrierungspflicht beim Kauf einer Drohne fordern.

Eine Genehmigung ist unverzichtbar

Neben einer Registrierungspflicht soll es für die Drohnen im Privatbesitz auch eine Fluggenehmigung geben, wenn die Drohne ein bestimmtes Gewicht hat und in einer gewissen Höhe fliegen kann. Nur so wird es möglich sein, die Fluggeräte in den Luftraum zu integrieren. Sinnvoll wäre auch eine private Haftpflichtversicherung, aber diese Versicherung, die für die Schäden aufkommen könnte, die durch eine Drohne entstehen, ist bis jetzt leider noch nicht geplant.

Wann wird die Drohne zum Luftfahrzeug?

Wer eine Drohne zu Weihnachten geschenkt bekommt, der muss auf einen besonderen Aspekt achten, denn je nach Abhängigkeit von den technischen Spezifikationen kann es sein, dass die Drohne als Luftfahrtzeug gilt. Ist das der Fall, dann besteht die Pflicht einer Versicherung, darauf weist der Bund der Versicherten hin. Wer bereits eine private Haftpflichtversicherung hat, der sollte bei der Versicherung nachfragen, ob die Drohne mitversichert ist. Es ist keine schlechte Idee, für die Drohne eine Versicherung abzuschließen, denn wenn etwas passiert, dann kann das für den Besitzer der Drohne unter Umständen sehr teuer werden.

Sollte es Schutzzonen geben?

Auch Schutzzonen werden im Zusammenhang mit privaten Drohnen diskutiert. Flugsicherheitsexperten halten es für eine gute Idee, Schutzzonen zum Beispiel über Schulen oder Kindergärten einzurichten. Einige Experten gehen sogar noch weiter, sie wollen erreichen, dass Drohnen, die von Privatleuten gesteuert werden, nur auf den Übungsplätzen für Modellflugzeuge starten dürfen, denn dort ist auch die Privatsphäre geschützt, wenn es sich um eine Kameradrohne handelt.

Bild: © Depositphotos.com / tostphoto

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne6 Sterne7 Sterne8 Sterne9 Sterne10 Sterne (Noch nicht bewertet)

Hat Ihnen die News oder der Beitrag gefallen? Hier geht es zu weiteren interessanten Themen …

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.