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No Man´s Sky – leere Versprechen statt Action und Spannung?

No Man´s Sky – leere Versprechen statt Action und Spannung?

Als No Man´s Sky Anfang August auf dem Markt kam, gab es einen regelrechten Hype und jede Menge wohlwollende Kritiken für das Spiel. Jetzt sieht das Ganze schon etwas anders aus, denn die britische Advertising Standards Authority hat eine Untersuchung eingeleitet. Es geht vereinfacht gesagt, um Etikettenschwindel. Es hat mehrere Beschwerden gegeben, die von unlauterer und irreführender Werbung sprechen, angeblich haben die Macher von No Man´s Sky mehr versprochen, als sie am Ende halten konnten.

Geschickt gemachte Werbung

Noch bevor die Werbung für No Man´s Sky richtig angelaufen war, wurden bereits Stimmen laut, die nach einem Testlauf darauf hingewiesen haben, dass es nur sehr wenige echte Spielelemente gibt, die aber künstlich enorm aufgebläht wurden, um die Neugier der potenziellen Spieler zu wecken. Waffen sind vorhanden und es gibt auch Handlungselemente, aber im Zentrum von No Man´s Sky geht es primär um die Erkundung neuer Planetensysteme, nicht unbedingt etwas, was Freunde von Actionspielen bevorzugen. Das Problem ist aber, dass Sean Murray, der Entwickler des Spiels bei Hello Games, den Spielern im Vorfeld genau das versprochen hatte. Jetzt sind viele enttäuscht, dass sich die versprochenen Elemente nur höchstens rudimentär oder überhaupt nicht im Spiel befinden.

Ein ganz anderes Aussehen

Bei der britischen ASA wurde außerdem kritisiert, dass sich das Interface der Raumschiffe auf dem Screenshot bei Steam nicht mit dem Aussehen der Raumschiffe im eigentlichen Spiel deckt. Das gilt anscheinend auch für alle Gebäude und die natürlichen Strukturen. So sind die Tiere, die auf den Planeten sind, im Spiel um einiges kleiner als im Trailer und sie verhalten sich auch ganz anders, sie reagieren zum Beispiel nicht auf die Umgebung. Im Spiel gibt es anders als im Vorschauvideo keine fließenden Gewässer, und auch die ganz großen Schlachten im Weltraum sind nicht vorhanden. Was sehr viele Spieler aber besonders stört, ist die schlechte Qualität der Grafik, die im Screenshot und auch in den Videos deutlich besser aussah.

Bild: © Depositphotos.com / GreggEisenberg

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Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig. eMail: u.dietz@tixio.de