Gestiegene Kosten: Union und SPD für mehr Härte beim Bürgergeld

Gestiegene Kosten: Union und SPD für mehr Härte beim Bürgergeld

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Gestiegene Kosten: Union und SPD für mehr Härte beim Bürgergeld

() – Vertreter von und SPD wollen nach den im vorigen Jahr um vier Milliarden auf 47 Milliarden gestiegenen Bürgergeldkosten mehr Härte gegen vermeintliche Arbeitsverweigerer zeigen.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Wiese, sagte dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“, Reformen beim Bürgergeld seien richtig. „Wer das System ausnutzt, dem muss mit klaren Sanktionen begegnet werden. Bandenmäßiger Betrug oder Schwarzarbeit – wie etwa im Ruhrgebiet – dürfen nicht toleriert werden.“

Wiese sagte, die große Mehrheit der Bürgergeld-Empfänger wolle aus der Arbeitslosigkeit herauskommen. Und viele müssten aufstocken, weil sie trotz Arbeit nicht genug verdienten, um über die Runden zu kommen. Der SPD-Politiker wertete das als deutliches Signal für einen höheren Mindestlohn und eine stärkere Tarifbindung.

Er räumte zugleich ein, viele hätten das Gefühl gehabt, dass sich die SPD fast mehr um diejenigen kümmere, die nicht arbeiten, als um die, „die täglich malochen“. Die SPD wolle jetzt nachsteuern. Aber: „Unser Ziel ist klar: Wir wollen niemanden gegeneinander ausspielen.“ Gute Arbeit verdiene Respekt – das heiße bessere Löhne und ein Sozialstaat, „der unterstützt, nicht bestraft“.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Tilman Kuban sagte dem RND: „Die neue Grundsicherung kann es nur noch für die geben, die wirklich auf Hilfe angewiesen sind – nicht für die, die nicht arbeiten wollen.“ gingen arbeiten und bezahlten das Sozialsystem. „Beim Bürgergeld geht es in erster Linie nicht nur um Einsparungen, sondern vor allem um Gerechtigkeit und Fairness.“

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Dirk Wiese, Tilman Kuban

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Union, SPD, Redaktionsnetzwerk Deutschland, CDU, Ruhrgebiet

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Ruhrgebiet.

Worum geht es in einem Satz?

Vertreter von Union und SPD fordern nach dem Anstieg der Bürgergeldkosten auf 47 Milliarden Euro strengere Maßnahmen gegen Arbeitsverweigerer, betonen jedoch die Notwendigkeit eines sozialen Ausgleichs für die Mehrheit der ernsthaft Arbeitsuchenden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für die Diskussion über das Bürgergeld sind die im vergangenen Jahr stark gestiegenen Kosten von 47 Milliarden Euro, was zu einem verstärkten Fokus auf mögliche Reformen und Sanktionen gegen Arbeitsverweigerer führte. Die Vertreter von Union und SPD wollen sicherstellen, dass das Sozialsystem gerecht bleibt und Menschen unterstützt werden, die tatsächlich arbeiten wollen.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass Vertreter von Union und SPD, angesichts der gestiegenen Bürgergeldkosten, mehr Härte gegen Arbeitsverweigerer fordern. Während SPD-Politiker Dirk Wiese betont, dass viele Bürgergeld-Empfänger arbeiten möchten und die Notwendigkeit für eine Erhöhung des Mindestlohns sieht, fordert CDU-Abgeordneter Tilman Kuban eine Grundsicherung nur für wirklich hilfsbedürftige Personen, um Gerechtigkeit und Fairness im Sozialsystem zu gewährleisten.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: mehr Härte gegen vermeintliche Arbeitsverweigerer, klare Sanktionen bei Systemausnutzung, Toleranz gegenüber bandenmäßigem Betrug oder Schwarzarbeit nicht akzeptieren, Signal für höheren Mindestlohn und stärkere Tarifbindung, Ziel der SPD, niemanden gegeneinander auszuspielen, und Fokus auf die Unterstützung von Bedürftigen, nicht auf Bestrafung.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel werden Stellungnahmen von zwei Personen zitiert. Der SPD-Politiker Dirk Wiese betont, dass Reformen beim Bürgergeld notwendig sind, um betrügerischem Verhalten entgegenzuwirken, und dass die Mehrheit der Empfänger aus der Arbeitslosigkeit herauskommen möchte. Der CDU-Abgeordnete Tilman Kuban hebt hervor, dass die neue Grundsicherung nur für diejenigen gedacht ist, die wirklich Hilfe benötigen, und es um Gerechtigkeit und Fairness im Sozialsystem geht.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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