Ratingen: Zustand von schwerverletzten Einsatzkräften weiter kritisch

– Explosion in Ratinger Hochhaus
– Einsatzkräfte im künstlichen Koma
– Zustand immer noch kritisch
– Weitere Einsatzkräfte auf Intensivstation
– Ermittlungen wegen versuchten Mordes
– Angriff auf Feuerwehrleute und
– Täter verwendete brennbare Flüssigkeit
– Hintergrund und Motiv unklar

() – Nach der Explosion in einem Hochhaus in am vergangenen Donnerstag ist der Gesundheitszustand der schwerstverletzten Einsatzkräfte immer noch kritisch. “Eine Polizistin und ein Rettungshelfer schweben noch immer in Lebensgefahr und befinden sich mit schwersten Verletzungen im künstlichen Koma”, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) der “Rheinischen Post” (Donnerstagausgabe).


“Weitere Einsatzkräfte von und Rettungsdiensten werden aktuell noch auf der Intensivstation behandelt. Der Genesungsprozess wird bei einigen voraussichtlich sehr sehr lange andauern”, sagte Reul. Zum möglichen Motiv des mutmaßlichen Täters sagte Reul weiter: “Vielleicht werden wir die Frage nach dem Warum aber auch am Ende der Ermittlungen nicht abschließend beantworten können. Es zeigt sich allerdings jetzt schon, dass der mutmaßliche Täter offenbar Vorbereitungen getroffen hatte, um heimtückisch zu verletzen oder gar zu töten. Deshalb wird jetzt auch wegen versuchten Mordes ermittelt”, sagte Reul. In der vergangenen Woche hatte es eine verheerende Attacke auf Feuerwehrleute und Polizisten in einem Hochhaus in Ratingen gegeben. Ein Mann hatte die Einsatzkräfte mit einer brennbaren Flüssigkeit eingesprüht, nachdem sich die Wohnungstür geöffnet hatten. Die Einsatzkräfte waren zu der Wohnung gerufen worden, weil sich dort eine hilflose Person befinden sollte – und wurden dann von der Feuerattacke völlig überrascht.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei

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