Dax startet vor ZEW-Daten kaum verändert

  • Frankfurter Börse verzeichnet kaum Kursveränderungen zum Handelsstart am Dienstag
  • Dax bei rund 15.930 Punkten, Plus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortag
  • Anleger schauen auf mittelfristige Konjunkturerwartungen vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW)
  • ZEW-Index gilt als zweitwichtigstes deutsches Konjunkturbarometer
  • Anleger beobachten auch Daten aus China, Erholung der Industrieproduktion langsamer als erwartet
  • Schwache Wirtschaftsdaten nähren Hoffnung auf geldpolitische Lockerungen in China
  • Europäische Gemeinschaftswährung tendiert kaum verändert, 1 Euro kostet 1,0881 US-Dollar (+0,06 Prozent)
  • Frankfurt/Main () – Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Dienstag zunächst kaum Kursveränderungen verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der Dax mit rund 15.930 Punkten berechnet.

    Das entspricht einem Plus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. Unter anderem werden die Anleger am Vormittag nach Mannheim schauen. Dort werden um 11 Uhr die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren für den Monat Mai vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) veröffentlicht. Der ZEW-Index gilt als zweitwichtigstes deutsches Konjunkturbarometer.

    Aus deutscher Sicht sei der Index das „Datenhighlight“ des Börsentages, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Allerdings müsste der wohl auf einer Seite richtig überraschen, um den Dax wachzurütteln.“ Unterdessen blicken die Anleger auch auf Daten aus China. „Die Industrieproduktion in China setzt ihren Erholungskurs fort“, so Altmann.

    Aber sie erhole sich deutlich langsamer als erwartet und erhofft. „Dass die chinesischen Wirtschaftsdaten an den Börsen heute trotzdem nicht mir riesiger Enttäuschung aufgenommen werden, hat einen einfachen Grund: Die schwachen Wirtschaftsdaten nähren die Hoffnung auf geldpolitische Lockerungen im Reich der Mitte.“ Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagmorgen kaum verändert. Ein Euro kostete 1,0881 US-Dollar (+0,06 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9191 Euro zu haben.

    Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
    Bildhinweis: Frankfurter Börse

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