FDP dringt auf mehr reguläre Migration in den Arbeitsmarkt

  • FDP-Fraktionsvize Konstantin Kuhle spricht sich für einen liberaleren Kurs aus
  • möchte reguläre Einwanderung in den fördern und irreguläre Migration verhindern
  • Fachkräfte-Einwanderungsgesetz ins Plenum eingebracht
  • Notwendigkeit, Kosten für Unterbringung und Integration von Flüchtlingen im Blick zu behalten
  • mehr Migration in den Arbeitsmarkt gefordert
  • hohe Flüchtlingszahlen der letzten Jahre nicht jedes Jahr wiederholbar, da zu große Belastung für Kommunen
  • () – Vor dem Flüchtlingsgipfel im Kanzleramt hat sich FDP-Fraktionsvize Konstantin Kuhle für einen liberaleren Kurs ausgesprochen. Die Koalition wolle mehr reguläre Einwanderung in den Arbeitsmarkt ermöglichen und irreguläre Migration verhindern, sagte er dem Sender ntv.

    Dazu habe man nun das Fachkräfte-Einwanderungsgesetz ins Plenum eingebracht. Allerdings verwies der FDP-Fraktionsvize auch auf die Notwendigkeit, die Kosten für die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen im Blick zu behalten. Kuhle sagte: “Ja, es wird Zeit, dass wir mal ein bisschen mehr Werbung machen für unser Land. Mit funktionierenden Verfahren, mit Auslandsvertretungen, wo die Leute sich drum bemühen, dass kluge Köpfe in unser Land kommen. Also: Wir brauchen mehr Migration in den Arbeitsmarkt.”

    Aber die Flüchtlingszahlen, die man im letzten Jahr gehabt habe, könne man nicht jedes Jahr wiederholen. “Das ist für die Kommunen eine zu große Belastung”, so Kuhle.

    Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
    Bildhinweis: Bauarbeiter

    FDP dringt auf mehr reguläre Migration in den Arbeitsmarkt

    Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
    Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)