Baerbock fordert weltweite Zielsetzung für Erneuerbare

  • Außenministerin Annalena Baerbock fordert Zielsetzung zum weltweiten Ausbau von Erneuerbaren Energien
  • Baerbock möchte Debatte über verbindliche, globale Zielsetzung anstoßen
  • Vorbild könnte Beschluss der G7-Staaten sein
  • Klimahilfen der Bundesrepublik für ärmere Länder sollen auf mindestens sechs Milliarden pro Jahr aufgestockt werden
  • Petersberger Klimadialog erarbeitet Impulse für die UN-Klimakonferenz und fokussiert auf finanzielle Unterstützung betroffener Staaten

() – Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat zum Auftakt des Petersberger Klimadialogs eine Zielsetzung zum weltweiten Ausbau von Erneuerbaren Energien gefordert. “Wir wissen, dass alle Staaten eigentlich ihre CO2-Ziele deutlich, deutlich anschärfen müssen”, sagte die -Politikerin am Dienstag.

Man wisse jedoch auch, dass nicht alle Staaten dazu bereit seien. Um das 1,5-Grad-Ziel noch erreichen zu können, will Baerbock eine Debatte über eine verbindliche, globale Zielsetzung für den Ausbau von Erneuerbaren Energien anstoßen. Vorbild dafür könnte ein Beschluss der G7-Staaten sein. Diese hatten sich gemeinsam auf einen verbindlichen Ausbau von Wind- und Solarenergie bis zum Jahr 2030 verständigt. Baerbock kündigte unterdessen eine erneute Aufstockung der Klimahilfen der Bundesrepublik für ärmere Länder an. Diese sollen mindesten sechs Milliarden Euro pro Jahr betragen. Der Petersberger Klimadialog ist eine internationale Konferenz, die Impulse für die UN-Klimakonferenz erarbeiten soll. Bei dem diesjährigen Treffen steht die finanzielle Unterstützung von Staaten, die besonders vom Klimawandel betroffen sind, im Fokus.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Annalena Baerbock

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