Inflation im Euroraum steigt auf 7,0 Prozent

– Jährliche im Euroraum im April auf 7,0 Prozent gestiegen
– Preise stiegen im Vergleich zum Vormonat um 0,7 Prozent
– Kerninflation sank leicht von 5,7 Prozent auf 5,6 Prozent
– Höchste jährliche Rate bei Lebensmitteln, und (13,6 Prozent)
– Höchste Inflationsrate in Lettland (15,0 Prozent)
– Inflation in Deutschland: 7,6 Prozent (laut Eurostat)

Luxemburg () – Die jährliche Inflation im Euroraum ist im April voraussichtlich auf 7,0 Prozent gestiegen, nach 6,9 Prozent im März. Das teilte Eurostat am Dienstag auf Basis einer Schätzung mit.

Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise im Euroraum um 0,7 Prozent. Die als “Kerninflation” bezeichnete Teuerung, also der Preisanstieg ohne und , sank unterdessen leicht, von 5,7 Prozent im Vormonat auf nunmehr vermutlich 5,6 Prozent. Die Kategorie “Lebensmittel, Alkohol und Tabak” wird laut Eurostat die höchste jährliche Rate aufweisen (13,6 Prozent, gegenüber 15,5 Prozent im März), gefolgt von “Industriegüter ohne Energie” (6,2 Prozent, gegenüber 6,6 Prozent), “Dienstleistungen” (5,2 Prozent, gegenüber 5,1 Prozent) und “Energie” (2,5 Prozent, gegenüber -0,9 Prozent). Die höchste Inflationsrate misst Eurostat weiterhin in den baltischen Staaten, allen voran Lettland mit 15,0 Prozent.

In Luxemburg beträgt die Teuerung nur noch 2,7 Prozent, in Belgien 3,3 Prozent. Für Deutschland berechnet Eurostat die Inflationsrate mit 7,6 Prozent, wobei eine andere Methode verwendet wird als vom Statistischen Bundesamt, welches am Freitag eine Teuerungsrate von 7,2 Prozent gemeldet hatte.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Geldautomat in Frankreich

Inflation im Euroraum steigt auf 7,0 Prozent

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)