Lindner gegen "einseitige Kommunikation in Richtung Wärmepumpe"

  • Bundesfinanzminister Christian Lindner kritisiert Verkauf von Viessmanns Klimasparte an US-Konzern Carrier Global
  • Fordert Respekt für unternehmerische Freiheit
  • Kritisiert einseitige und Überbeschleunigung der Veränderung
  • Setzt sich für Technologiefreiheit und wirtschaftlich tragbare Transformation ein
  • Hohe Nachfrage nach Wärmepumpen in aufgrund novelliertem Gebäudeenergiegesetz
  • Ab 2024 müssen neu eingebaute Heizungen zu mindestens 65% mit Erneuerbaren Energien betrieben werden
  • () – Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) fordert, den Verkauf der Klimasparte des Familienunternehmens Viessmann an den US-Konzern Carrier Global nicht einfach abzuhaken. “Natürlich verdient unternehmerische Freiheit Respekt”, sagte Lindner der “Welt am Sonntag” zur Entscheidung der Unternehmerfamilie.

    Kritik aber übt er in Richtung des Koalitionspartners. “Der Einfluss einseitiger Kommunikation in Richtung Wärmepumpe und eine Überbeschleunigung der Veränderung sollten aber nicht unterschätzt werden. Das darf sich nicht wiederholen.” Er setze sich für Technologiefreiheit und “eine wirtschaftlich tragbare Transformation ein”, sagte der FDP-Chef weiter.

    Die Anbieter von Wärmepumpen erleben in Deutschland gerade eine hohe Nachfrage nach ihren Produkten. Ein wichtiger Grund ist die Mitte April vom Bundeskabinett verabschiedete Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG): Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte als zuständiger Ressortchef darin festschreiben lassen, dass ab dem Jahr 2024 jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65 Prozent mit Erneuerbaren Energien betrieben werden muss. Damit kommen mehrere Optionen infrage, wie beispielsweise der Anschluss an ein Wärmenetz, Hybridheizungen, Solarthermie und Wärmepumpen.

    Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
    Bildhinweis: Christian Lindner

    Lindner gegen "einseitige Kommunikation in Richtung Wärmepumpe"

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