Siemens will Anteil von Digital- und Softwareumsätzen verdoppeln

  • Siemens-Chef Roland Busch möchte den Anteil von - und Digitalgeschäften im Konzern erhöhen
  • Ziel ist es, den Anteil langfristig auf 20 Prozent zu bringen
  • Die neue Digitalplattform “Xcelerator” soll zum Wachstum beitragen
  • Siemens plant, Hardware- und Softwaremodule über die Plattform zu vertreiben und externe Partner anzubinden
  • Aktuelles Ziel: Digitalwachstum von mehr als zehn Prozent im laufenden Geschäftsjahr
  • Das Wachstum soll weiter beschleunigen, sobald die Umstellung auf ein “Software-as-a-Service”-Mietmodell abgeschlossen ist

() – Siemens-Chef Roland Busch will den Anteil der Software- und Digitalgeschäfte im Konzern deutlich steigern. “Ich kann mir vorstellen, dass wir längerfristig um die 20 Prozent liegen werden”, sagte Busch dem “Handelsblatt” (Donnerstagausgabe).

Zuletzt lag der Anteil noch unter zehn Prozent. Zu dem Wachstum beitragen soll vor allem die neue Digitalplattform “Xcelerator”, die Busch im vergangenen Jahr vorgestellt hatte. “Wir haben über die Siemens Xcelerator-Plattform neue Kunden und zusätzliche Umsätze gerade aus dem Mittelstand gewonnen.” Über die Plattform will Siemens künftig Hardware- und Softwaremodule vertreiben und zugleich externe Partner anbinden. Knapp ein Jahr nach dem Start bieten laut Busch 70 externe Partner 91 Applikationen und 333 Produktangebote an.

Er sei “sehr zuversichtlich”, im laufenden Geschäftsjahr das aktuelle Ziel eines Digitalwachstums von mehr als zehn Prozent trotz der laufenden Umstellung auf ein “Software-as-a-Service”-Mietmodell zu erreichen, sagte Busch. Wenn die Umstellung einmal weitgehend abgeschlossen sei, soll das Wachstum deutlich beschleunigt werden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Siemens

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