Union nennt Ampel-Kompromiss bei Heizungen "enttäuschend"

  • Unions-Parlamentsgeschäftsführer Thorsten Frei kritisiert Ampel- Kompromiss zum Verbot von Gas- und Ölheizungen.
  • Kompromiss sorgt laut Frei nicht für Planungssicherheit für - und Wohnungseigentümer.
  • Umbaukosten der Heizungen bleiben unklar, keine Entlastungen für Bürger.
  • Ab 2024 sind neue Gasheizungen erlaubt, wenn sie wasserstofffähig sind und bis 2035 an Wasserstoffnetz angeschlossen werden.
  • -Chefin Ricarda Lang warnt vor fehlendem Wasserstoffnetz und damit verbundenen Risiken.

() – Der von der Ampel-Koalition erzielte Kompromiss beim Verbot des Einbaus neuer Gas- und Ölheizungen sorgt aus Sicht der Union nicht für mehr Planungssicherheit für Haus- und Wohnungseigentümer. Parlamentsgeschäftsführer Thorsten Frei sagte am Samstag der “Rheinischen Post” (online): “Der Berg kreiste und gebar eine Maus.”

Frei ergänzte, der Kompromiss sei für die Bürger “eine große Enttäuschung, weil nach wie vor nicht klar ist, wie sie den Umbau der Heizungen bezahlen sollen”. Je länger der Sitzungsmarathon des Koalitionsausschusses der Ampel zurückliege, “umso geringer erscheinen die Ergebnisse”, betonte der CDU-Politikern. Von Entlastungen der Bürger könne längst keine Rede mehr sein, kritisierte Frei. Laut einem am Samstag bekannt gewordenen Kompromisspapier ist zwar auch ab 2024 der Einbau neuer Gasheizungen erlaubt, aber nur wenn diese wassterstofffähig sind, und nach 2035 müssen sie dann wohl auch an ein Wasserstoffnetz angeschlossen werden.

Grünen-Chefin Ricarda Lang sagte deswegen bereits den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, wenn der zuständige Netzbetreiber kein Wasserstoffnetz plane, säßen “die am Ende im Kalten”. Wer “experimentierfreudig” sei, könne “natürlich trotzdem das Risiko eingehen”.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Gasheizung

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