Dax legt weiter zu – Sartorius nach Milliardendeal hinten

  • Der DAX steigt zum Wochenschluss auf 15.629 Punkte, ein Plus von 0,7 % im Vergleich zum Vortagesschluss.
  • Die meisten Anteilsscheine profitieren, aber Sartorius-Aktien verbuchen deutliche Verluste.
  • Adidas und Zalando stehen an der Spitze der Kursliste.
  • Chef-Marktstratege Jochen Stanzl sieht die Ursache der Entwicklung in dieser Woche in einem Rückgang der und einer fallenden .
  • Der Gaspreis steigt deutlich auf 48 pro MWh, was einem Verbraucherpreis von mindestens 9 bis 11 Cent pro kWh inklusive und Steuern entspricht.
  • Der Ölpreis steigt leicht um 0,1 % auf 79,38 US-Dollar pro Fass der Nordsee-Sorte Brent.
  • Der Euro tendiert am Freitagnachmittag schwächer und kostet 1,0865 US-Dollar (-0,40 %).

Frankfurt/Main () – Zum Wochenausklang hat der Dax weiter zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 15.629 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

Nach einem verhaltenen Tagesstart hatte der Dax kontinuierlich zugelegt. Dabei konnten die meisten Anteilsscheine profitieren. Deutliche Verluste verbuchten bis kurz vor Handelsschluss lediglich die Sartorius-Aktien, nachdem bekannt geworden war, dass der Pharmakonzern ein französisches Gentherapie-Unternehmen übernehmen will und dafür auch eine Kapitalerhöhung erwägt. An der Spitze der Kursliste standen hingegen Adidas und Zalando.

Die Entwicklung in Frankfurt in dieser Woche sieht Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst bei CMC-Markets in einem deutlichen Rückgang der Energiepreise und einer fallenden Inflation begründet. “Volkswirte hatten mit einem weniger deutlichen Rückgang der Teuerungsrate in der Eurozone gerechnet. Dennoch sollten Anleger wachsam bleiben, da die Kerninflation weiter steigt, ihre langfristige Entwicklung bleibt unsicher”, so Stanzl. Grundsätzlich bestehe aber die Hoffnung, dass sie mit einer zeitlichen Verzögerung der Gesamtinflation folgt: “In den USA waren im März sowohl die Gesamt- als auch die Kernrate im Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) rückläufig.”

Unterdessen stieg der Gaspreis deutlich: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im April kostete 48 Euro und damit zehn Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund 9 bis 11 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben. Der Ölpreis stieg hingegen nur leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 79,38 US-Dollar, das waren 11 Cent oder 0,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagnachmittag schwächer.

Ein Euro kostete 1,0865 US-Dollar (-0,40 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9204 Euro zu haben.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter

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