Edita Abdieski (Mi.) konnte sich gestern im Finale gegen die vier Damen von Big Soul durchsetzen. © Ralf Jürgens/Vox
Von der Kellnerin, die sich finanziell keine großen Sprünge erlauben durfte, zur deutschlandweit bekannten Sängerin mit einem Vertrag bei einer der weltweit größten Plattenfirmen – das ist der Weg, den X Factor Gewinnerin Edita Abdieski in der erstmals im deutschen Fernsehen ausgestrahlten, britischen Castingshow X Factor gegangen ist. Die 25-jährige Kölnerin konnte sich im X Factor Finale am Dienstagabend gegen ihre Konkurrentinnen von Big Soul durchsetzen. Das Hamburger Quartett sicherte sich somit die Silbermedaille.
Die Anstrengungen der vergangenen Wochen und die Anspannung war gestern allen Finalistinnen von X Factor anzusehen. Von den ersten Castings bis zum Finale sind Monate vergangenen, in denen sich Edita Abdieski sowie die vier Damen von Big Soul von Runde zu Runde gekämpft haben. Gestern dann das große Finale: Edita Abdieski überzeugte das Publikum mit “Run” von Leona Lewis sowie ihrem glanzvollen Duett mit Soulstar Xavier Naidoo. Auch Editas Abdieski Interpretation der späteren Siegersingle “I’ve come to life” kam beim Publikum gut an.
Als bei der späteren Verkündung des X Factor Siegers tatsächlich Edita Abdieskis Name fiel, konnte es die Kölnerin nicht fassen, sank weinend zu Boden. Die Freude über den Sieg sah man jedoch wenig später in ihr Gesicht geschrieben. Lange hatte Edita um die Anerkennung der Juroren, insbesondere die von Sarah Connor, kämpfen müssen, musste sich lange Zeit den Vorwurf anhören, sie bringe nicht genug von sich selbst in ihre Performances ein. Dass sie jetzt tatsächlich gewonnen hatte, musste die junge Kölnerin wohl erst einmal verdauen.
Das Hamburger Quartett musste sich mit seinen Performances ebenfalls nicht verstecken. Ihr Duett mit Superstar Shakira kam beim Publikum gut an, allerdings räumten sie bei “Underneath Your Clothes” der Original-Sängerin mehr Platz ein als es beim Xavier Naidoo und Edita Abdieski der Fall gewesen war. Aber auch dies wurde von der Jury lobend erwähnt. Die drei Juroren Sarah Connor, Till Brönner und George Glueck hatten im X Factor Finale nichts mehr an den Kandidatinnen auszusetzen.
Die vier Damen von Big Soul holten die Silbermedaille
Zudem sang das Quartett “That’s what Friends are for” sowie den Siegertitel “I’ve come to life”. Dass die vier Sängerinnen “nur” den zweiten Platz belegten, dürfte keine wirkliche Niederlage sein. Denn dass sie riesig beim Publikum ankamen, war kaum zu übersehen. Und so scheint es sehr wahrscheinlich, dass Big Soul auch in Zukunft großen Erfolg mit ihrer Musik feiern können.
Zum Ende des Finales trat Edita Abdieski nochmals mit ihrer Siegersingle “I’ve come to life” auf. Bleibt der glücklichen Gewinnerin zu wünschen, dass sie nach ihrem X Factor Sieg mehr Erfolg hat als die Sieger anderer Musik-Castingshows im deutschen Fernsehen.
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