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Zahlreiche Tickets für die Leichtathletik Weltmeisterschaft sind noch immer nicht verkauft. Und so bleiben bei den Vor- und Endläufen die Ränge teilweise leer. Das zu ändern sei laut dem Vorsitzenden des Sportausschusses des Bundestages, Peter Danckert (SPD), nur durch vergünstigte Eintrittspreise in das Berliner Olympiastadion möglich.
Ginge es nach dem Präsidenten des Berliner Landessportbundes (LSB) und dem Ex-Sportsenator Klaus Böger, sollten die nicht verkauften Resttickets zum halben Preis an den Abendkassen angeboten werden.
Michael Mronz, Sprecher des Organisationskommitees, lehnte die Vorschläge jedoch öffentlich ab. Seiner Ansicht nach hätten die Wettkämpfe am Montag gezeigt, dass billigere Karten nicht mehr Besucher ins Stadion locken. Außerdem betonte er, dass ein im Nachhinein gesenkter Ticketpreis nicht fair gegenüber den 336.000 Besuchern wäre, die sich bereits im Vorverkauf ein Ticket gesichert haben.
Die Stimmung solle laut Mronz ebenfalls nicht unter den leeren Sitzen leiden, welche er nicht mit mangelndem Interesse sondern mit der Größe des Stadions begründete. In Osaka seien es beispielsweise 20.000 weniger Plätze gewesen. kein Wunder also, dass in Berlin nicht alle Tickets verkauft werden. Diejenigen, die jedoch ins Stadion kommen, würden auch für Stimmung sorgen.
Wer sich davon überzeugen möchte, kann sich über viagogo noch eine Eintrittskarte für die am 23. August endende Leichtathletik Weltmeisterschaft kaufen.
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Unverständlich — Berlin…
Nach dem Fussball-WM-Endspiel-Flopp (warum nicht Dortmund/München?) war hier nichts anderes zu erwarten. Leere Ränge, gähnende Langeweile wie bei der Hertha. Berlin generiert deutschlandweit die wenigsten Zuschauer.