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Die Punkrocker aus Berkeley sind wieder zurück. Mit Songs von ihrem neuen Album “21st Century Breakdown” wollen Billie Joe Armstrong, Mike Dirnt und Tré Cool ihre Fans vier mal in deutschen Hallen begeistern.
Mit Sicherheit werden auch Klassiker wie „Basket Case“ oder „When I come around“ nicht fehlen. Am 5. Oktober werden die Amerikaner die Kölner Lanxess Arena rocken, am 7. Oktober geht es in die Berliner O2-World und tags darauf wird in der Color Line Arena in Hamburg gespielt. Am 14. Oktober wird in Dortmund die Westfalenhalle 1 gerockt und als letzter Konzertort in Deutschland steht am 3. November die Olympiahalle in München auf dem Tourneeplan.
Die 1988 gegründete Band hat im Mai dieses Jahrs mit ihrem Album “21st Century Breakdown” den heiß ersehnten Nachfolger ihres Hit-Albums „American Idiot“ abgeliefert. Und damit ging es ganz weit nach oben: Platz 1 für die CD in den deutschen, englischen und amerikanischen Albumcharts. Ähnlich gut lief es mit der ersten Singleauskopplung „ Know Your Enemy“, die in Deutschland bis auf Platz 14 kletterte.
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Das 69 Minuten lange Album ist so wie der Vorgänger aus dem Jahr 2004 als Konzeptalbum angelegt und teilt sich in drei „Acts“: Act I – Heroes and Cons (sinngemäß: Helden und Betrügereien), Act II – Charlatans and Saints (zu deutsch: Quacksalber und Heilige) und Act III – Horseshoes and Handgrenades (etwa: Hufeisen und Handgranaten). „Es ist das anspruchvollste Album, das wir je gemacht haben. Wir haben so viel Arbeit hineingesteckt und es trieb uns in den Wahnsinn wie kein anderes.“, so der Frontmann Billie Joe Armstrong zu dem Entstehungsprozess des achten Studioalbums der Band.
1994 brechen sie mit „Dookie“ alle Rekorde
Green Day sind alles andere als neu im Geschäft. Ihren ganz großen Durchbruch haben die drei Jungs aus Kalifornien im Jahr 1994. Das Album “Dookie” erscheint, verkauft sich mehr als elf Millionen Mal und Green Day brauchen sich wohl keine Sorgen mehr um ihre Altersvorsorge machen. Das Punkrevival Mitte der neunziger Jahre erlebt damit seinen Höhepunkt. Danach geht es etwas bergab mit dem Spass-Punk. Das ein Jahr später erscheinende Album “Insomniac” verkauft sich zwar gut, bleibt aber weit hinter den Erwartungen von “Dookie” zurück. Die darauf folgende Europatournee brechen die Musiker ab – Burnout. Den Rest des Jahres 1996 nutzen sie, um an einem Nachfolger zu arbeiten, der im kommenden Jahr unter dem Namen “Nimrod” herausgebracht wird. Nach längerer Pause folgt im Herbst 2000 das Album „Warning“. Der Stil der Musiker entfernt sich vom Punk, es geht eher in den Poprock-Bereich.
Vier lange Jahre war es dann ruhig um Green Day. Aber am 27. September 2004 meldeten sich die drei, mittlerweile allesamt Familienväter, zurück – mit einem Album, das wohl kaum jemand in dieser Form erwartet hätte. Statt kurzer Drei-Akkord-Punkstücke gibt es mit dem Konzeptalbum „American Idiot“ eine musikalische Kritik an der Politik des damaligen amerikanischen Präsidenten George W. Bush. Die folgende Tournee durch deutsche Stadien im Januar 2005 ist komplett ausverkauft und das Album geht rund 13 Millionen mal über den Ladentisch. Ob die Musiker mit ihrem neuen Album die Hallen genauso füllen werden, wird sich bei uns im Herbst zeigen.