BAFTA 2010: Christoph Waltz erneut als bester Nebendarsteller geehrt

by Bianca on 22. Februar 2010 · 0 comments

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Ausgezeichnet: Christoph Waltz erhielt gestern den britischen Filmpreis als bester Nebendarsteller. © Jörn Pollex/ddp

Das britische Pendant zu den US-amerikanischen Oscars wurde gestern Abend in London verliehen: Der Österreicher Christoph Waltz wurde für seine Nebenrolle als Hans Landa in Quentin Tarantinos Kriegsdrama “Inglorious Basterds” ausgezeichnet. Nachdem Waltz bereits unter anderem den Golden Globe erhielt, gilt er mittlerweile als Anwärter auf einen Oscar.

Die meisten Auszeichnungen bei der 63. Verleihung der British Academy of Film and Television Arts Awards im Royal Opera House gingen an das Irak-Kriegsdrama “The Hurt Locker” von Kathryn Bigelow. Die US-amerikanische Regisseurin erhielt die Auszeichnungen in sechs von acht Kategorien, in denen der Film nominiert war, unter anderem in der Kategorie “Bester Film” und “Beste Kamera”.

Auch die beliebte US-amerikanische Schauspielerin Kristen Stewart, die durch die Rolle der “Bella Swan” in der Vampirsaga “Twilight” zum gefeierten Teenie-Star avanciert, wurde ausgezeichnet: Die 19-Jährige erhielt den vom Publikum gewählten “The Orange Rising Star Award”.

Der als Top-Favorit auf einen BAFTA Award 2010 geltende Kassenschlager “Avatar – Aufbruch nach Pandora” von James Cameron musste hingegen einen Dämpfer hinnehmen. Der in acht Kategorien nominierte Science-Fiction-Film gewann in lediglich zwei Sparten als “Bestes Produktionsdesign” und “Beste Special Effects”.

Die Nummer zwei der britischen Thronfolge, Prinz William, stand neben zahlreichen Filmgrößen gestern im Mittelpunkt des Abends. Der 27-Jährige wurde zum neuen Präsidenten der British Academy of Film and Television Arts ernannt und trat somit die Nachfolge des Regisseurs Richard Attenborough an. Prinz William überreichte den Ehrenpreis der Akademie an die britische Film- und Theaterschauspielerin Vanessa Redgrave.

Alle Gewinner der BAFTA Awards 2010 in der Übersicht:

Preis für das Lebenswerk: Joe Dunton
Ehrenpreis der Akademie: Vanessa Redgrave
Bester Film: Tödliches Kommando – The Hurt Locker
Bester britischer Film: Fish Tank
Bestes Debüt eines britischen Autoren, Regisseurs oder Produzenten: Duncan Jones – Regisseur von “Moon”
Bester Regisseur: “Tödliches Kommando – The Hurt Locker” von Kathryn Bigelow
Bestes Original-Drehbuch: “Tödliches Kommando – The Hurt Locker” von Mark Boal
Bestes adaptiertes Drehbuch: “Up In The Air” von Jason Reitman, Sheldon Turner
Bester nicht-englischsprachiger Film: “Ein Prophet” – Frankreich
Bester Animationsfilm: “Up” – Oben
Bester Hauptdarsteller: Colin Firth – “A Single Man”
Beste Hauptdarstellerin: Carey Mulligan – “An Education”
Bester Nebendarsteller: Christoph Waltz – “Inglorious Basterds”
Beste Nebendarstellerin: Mo’nique – “Prescious”
Beste Filmmusik: “Oben” – Michale Giacchino
Beste Kameraführung: “Tödliches Kommando – The Hurt Locker” – Barry Ackroyd
Bester Schnitt: The Hurt Locker” – Bob Murawski, Chris Innis
Bestes Produktions-Design: “Avatar”
Bestes Kostüm: “Die junge Victoria”
Bester Klang: “Tödliches Kommando – The Hurt Locker”
Beste Special Effects: “Avatar”
Beste Maske: “Die junge Victoria”
Bester Kurz-Animationsfilm: “Mother of Many”
Bester Kurzfilm: “I Do Air”
The Orange Rising Star Award (vom Publikum gewählt): Kristen Stewart

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